Neues aus der BürgerStiftung Hamburg


 

 

BürgerStiftung Hamburg feiert 20-jähriges Jubiläum mit 850 Gästen

Dr. Dagmar Entholt-Laudien und Linda Zervakis (Mitte) mit den KünstlerInnen von "Lukulule", Salut Salon und Bidla Buh sowie Christian von Richthofen (Foto: Ralf Kornmann)

14.11.2019 - Mit zahlreichen StifterInnen, Ehrenamtlichen, Förderern, PartnerInnen und WegbegleiterInnen sowie namhaften Hamburger KünstlerInnen feierte die BürgerStiftung Hamburg am Mittwochabend auf Kampnagel ihr 20-jähriges Bestehen. Dr. Dagmar Entholt-Laudien, Vorsitzende des Vorstands, dankte in ihrer Rede allen, die an der Arbeit der Gemeinschaftsstiftung mitwirken, für ihr unverzichtbares Engagement. Sie unterstrich den Gemeinschaftsgedanken, der die Arbeit der BürgerStiftung Hamburg seit ihrer Gründung im Jahr 1999 trägt: "Wir wollen Hamburg mitgestalten, vorangehen, selbst anpacken, zum Mitwirken anstiften."

 

Rund 850 Gäste verfolgten das abwechslungsreiche Jubiläumsprogramm, das von Hamburger Künstlern pro bono gestaltet wurde. Das Klassikquartett Salut Salon und das Musik-Comedy-Trio Bidla Buh zeigten mitreißende Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen. Der Musiker und Schauspieler Christian von Richthofen berichtete von "Hot Schrott", dem ersten Projekt der BürgerStiftung Hamburg, das er im Jahr 1999 initiierte, und trommelte dann gemeinsam mit dem Publikum. Das seit vielen Jahren von der BürgerStiftung Hamburg geförderte Kulturprojekt "Lukulule" trat mit einem Ensemble junger SängerInnen auf und begeisterte mit Soul- und Rap-Stücken.

Durch das Programm führte Linda Zervakis – die Tagesschau-Sprecherin, Moderatorin und Autorin engagiert sich seit 2018 als Botschafterin der BürgerStiftung Hamburg. Nach dem Bühnenprogramm feierten die Gäste und das Bürgerstiftungsteam gut gelaunt im Foyer weiter.

 

"Ein herrlicher Abend - alles hat einfach gepasst! Ich freue mich sehr, ein winzig kleiner Teil dieser Stiftung zu sein!" 

Barbara Hege, ehrenamtliche Vorleserin der "LeseZeit"

 

Wir danken:

  • dem Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann und der Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle für die großzügige finanzielle Unterstützung
  • der Firma EventCater für die kreative kulinarische Begleitung mit warmen und kalten Speisen und Le Crobag für ihre französischen Gebäckspezialitäten und Lindner Esskultur für ihren Kuchen
  • den mitwirkenden KünstlerInnen für das vielseitige Pro-bono-Programm zum Jubiläum der BürgerStiftung Hamburg
  • der Leitung und dem Team von Kampnagel für die Unterstützung

 

Weitere Infos zu den Mitwirkenden finden Sie hier.

Aktion mit Hamburger Abendblatt zur Bürgerschaftswahl

Der Fokus bei der Arbeit der jungen ReporterInnen soll auf dem Bewegtbild liegen (Foto: Unsplash)

28.10.2019 - Was bewegt junge Menschen in Hamburg? Was sind ihre Wünsche an die Politik? Um das herauszufinden, startet das Hamburger Abendblatt gemeinsam mit der BürgerStiftung Hamburg eine besondere Aktion zur Bürgerschaftswahl 2020: Gesucht werden drei Nachwuchs-ReporterInnen, zwischen 16 und 20 Jahren alt, die Lust haben, im Januar und Februar 2020 aus ihrer Sicht den Wahlkampf der Hamburger Spitzenkandidatinnen und die Wahl zu begleiten, vor allem mit YouTube-Videos, die auf dem Kanal des Hamburger Abendblatts veröffentlich werden.

 

"Uns ist es wichtig, dass alle, vor allem aber auch junge Menschen teilhaben am öffentlichen Leben und ihre Möglichkeiten wahrnehmen, die Zivilgesellschaft und unsere Demokratie aktiv mitzugestalten. Dazu gehört unter anderem auch die Beteiligung an Wahlen", sagt Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der BürgerStiftung Hamburg. "Wir freuen uns sehr, das Projekt gemeinsam mit dem Hamburger Abendblatt durchzuführen, denn Kinder und Jugendliche stehen auch in unserer Förderarbeit stark im Fokus. Die Aktion bietet die Möglichkeit, den Fragen und Themen der jüngeren Generation einen Raum zu geben."

 

Interessierte können sich mit einem Video als Nachwuchsreporter bewerben. Die drei Ausgewählten bekommen bei ihrem Einsatz Einblicke in die Arbeit der Tageszeitung und werden bei ihren Aktivitäten begleitet und geschult. Am Ende gibt es eine Teilnahmebestätigung und ein Honorar von 2.000 Euro.

Infos zur Bewerbung gibt es auf der Website des Hamburger Abendblatts.

 

Thementage für Stiftungen: BürgerStiftung Hamburg startet Austausch über Umwelt- und Naturschutz

Bildungsprojekte wie die "Kleinen Naturforscher Mümmelmannsberg" sind eine Möglichkeit, den Umwelt- und Naturschutz zu stärken (Foto: Anne Oschatz)

13.09.2019 - Was können Stiftungen für den Umwelt- und Naturschutz in Hamburg tun? Darum geht es in einem Werkstattgespräch, zu dem die BürgerStiftung Hamburg, die Buhck-Stiftung und das Stiftungsbüro Hamburg am 30. September 2019 einladen. Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der BürgerStiftung Hamburg, wird die Ergebnisse ihrer Recherchearbeit in diesem Themenfeld vorstellen und Handlungsansätze zur Diskussion stellen. Die Buhck-Stiftung, als Initiatorin des Hamburger Umweltstiftungs-FORUM, lädt ebenfalls ein, über folgende Fragen in den Austausch zu treten: Wo gibt es Förderbedarf, wo gibt es Förderlücken, wer fördert welche Projekte, welche Themen sind in Hamburg relevant? Die Veranstaltung richtet sich an HamburgerInnen, die in Stiftungen tätig sind.

 

Das Werkstattgespräch ist Teil der Thementage "Unsere Verantwortung", die vom 30. September bis 2. Oktober 2019 stattfinden und den Austausch und die Vernetzung von Hamburger Stiftungen fördern sollen. Koordiniert werden sie vom Stiftungsbüro Hamburg, einem Kooperationsprojekt verschiedener Hamburger Stiftungen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf www.stiftungsbüro-hamburg.de.

 

Neues Leben für alte Hamburger Gemäuer

Die "JugendBauhütte Hamburg" ist eines der Projekte, die die Stiftung Hamburg-Verbundenheit künftig fördert (Foto: Silke Strauch)

19.08.2019 – Die Stiftung Hamburg-Verbundenheit hat mehrere Baukulturprojekte neu in die Förderung aufgenommen. Unterstützt werden künftig die "JugendBauhütte Hamburg", die Errichtung einer virtuellen Kamera am Domplatz durch das Archäologische Museum, die Freilegung eines Wandgemäldes in der Schule Lämmersieth sowie Restaurierungen im Ledigenheim, am Gymnasium Allee und am Wandsbeker Marktplatz.

 

Die Stiftung Hamburg-Verbundenheit wurde 2004 von Reinhold Scharnberg errichtet und wird seitdem von der BürgerStiftung Hamburg treuhänderisch verwaltet. Als Verbrauchsstiftung kann sie ihr Kapital selbst für den Stiftungszweck einsetzen. So wurde 2011 das Vermögen für den "Förderkreis Mahnmal St. Nikolai" verwendet und fast vollständig aufgebraucht. Nach dem Tod des Stifters 2014 wurde die Stiftung Alleinerbin und sollte künftig Initiativen unterstützen, die "stadtgeschichtliche Bezüge haben, bei den nachwachsenden Generationen von Jugend auf die Verbundenheit mit der Geschichte der Stadt stärken und stadtbildprägende Baukultur bewahren". Diese Initiativen hat die BürgerStiftung Hamburg nun gefunden, und Reinhold Scharnberg stiftet damit fünf Jahre nach seinem Tod neues Leben für alte Gemäuer und junge Initiativen.

 

30.000 BürgerStifterInnen mit dem Deutschen Stifterpreis ausgezeichnet

Die höchste Stiftungsauszeichnung für die BürgerStifterInnen in Hamburg (Foto: Detlef Eden)

06.06.2019 - Am 5. Juni wurde auf dem Deutschen StiftungsTag in Mannheim der Deutsche Stifterpreis verliehen. Prominente Gäste wie Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, sowie der Schriftsteller und Kabarettist Eckhard von Hirschhausen würdigen das Engagement der BürgerstifterInnen in Deutschland, die sich mit ihrer Zeit und Kompetenz und mit finanziellen Zuwendungen für die Gemeinschaft in ihrer Stadt oder Region engagieren. Dr. Dagmar Entholt-Laudien, Vorstandsvorsitzende und Rüdiger Ratsch-Heitmann, Geschäftsführer der BürgerStiftung Hamburg, nahmen bei der Preisverleihung die höchste Auszeichnung im deutschen Stiftungswesen stellvertretend für die rund 400 Ehrenamtlichen und die zahlreichen Stifter und Förderer der Hamburger Gemeinschaftsstiftung entgegen. Dank ihres großartigen und nachhaltigen Engagements hat sich die 1999 gegründete BürgerStiftung Hamburg zur größten deutschen Bürgerstiftung entwickelt.

Der Deutsche Stifterpreis wird vom Bundesverband Deutscher Stiftungen verliehen. Die Bürgerstiftungen werden vertreten vom Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands.

 

Bürgerstiftungen machen sich stark für demokratische Werte

Vertreter der deutschen Bürgerstiftungen in Neuss (Foto: Barbara Bechtloff)

04.06.2019 - Um ein klares Zeichen für Toleranz und ein friedfertiges Miteinander in Deutschland zu setzen, hat das Bündnis der Bürgerstiftungen Deutschlands die Selbstverpflichtung "Für Demokratie, Menschenwürde und Vielfalt!" gemeinsam mit dem Koordinierungskreis der Bürgerstiftungen erarbeitet. Auch die BürgerStiftung Hamburg hat die Selbstverpflichtung unterzeichnet und bekräftigt damit ihr Bekenntnis zu den demokratischen Grundwerten, ohne die bürgerschaftliches Engagement und Mitbestimmung nicht möglich wären. Weltweit gibt es derzeit viele Beispiele dafür, dass diese Werte fragil sind und immer wieder neu verteidigt werden müssen. Die BürgerStiftung Hamburg setzt sich darum gemeinsam mit den anderen Bürgerstiftungen in Deutschland für ein demokratisches, freiheitliches und tolerantes Miteinander ein.

 

Hier können Sie den Wortlaut der Selbstverpflichtung nachlesen.

 

Förderprojekt "Jenkitos" zweifach prämiert

"Jenkitos" mit der Jurorin und dem Senator bei der Preisvergabe des Hamburger Stadtteilkulturpreises (Foto: Miguel Ferraz)

18.04.2019 – Freudige Nachrichten aus einem Projekt, das die BürgerStiftung Hamburg bereits von Beginn an fördernd begleitet: Die Theatergruppe "Jenkitos" der Freien Kulturinitiative der Quadriga, die seit zehn Jahren mit Jenfelder Kindern zwischen neun und 19 Jahren gemeinsam Theaterstücke entwickelt und auf die Bühne bringt, erhält im April gleich zwei Preise, die ihre Arbeit würdigen.

Am 11. April wurde den "Jenkitos" der Bürgerpreis des Bezirkamts Wandsbek verliehen und am 16. April ging es direkt weiter mit dem Hamburger Stadtteilkulturpreis. Hier hat sich das Projekt gegen 48 Mitbewerber durchsetzen können und wird den mit 12.000 Euro dotierten Preis vom Senator für Kultur und Medien Dr. Carsten Brosda bei der feierlichen Preisvergabe in Empfang nehmen. Wir gratulieren sehr herzlich!

Unser Ding! SchülerInnen stellen Engagement-Projekte auf "['You:sful]"-Tagung vor

You:sful Tagung
Engagierter Austausch auf der "['You:sful]"-Tagung (Foto: Kirsten Haarmann)

12.03.2019 - Sie bauen Tauschboxen für den Kirchenvorplatz, helfen geflüchteten Kindern beim Lernen, kämpfen gegen den Klimawandel und kümmern sich um die BewohnerInnen eines Pflegeheims. 80 Kinder und Jugendliche aus 13 Hamburger Schulen haben sich in den vergangenen Monaten intensiv mit sozialem Engagement auseinandergesetzt. Dabei haben sie sich selbst Themen und Projekte gesucht, für die sie sich einsetzen wollen und diese selbständig ausgearbeitet. Die Ergebnisse ihrer Erfahrungen und Einsätze für ihre Lernen-durch-Engagement-Projekte präsentieren sie auf der kommenden "['You:sful]"-Tagung. Unter dem Motto "Unser Ding!" erzählen die SchülerInnen von Höhen und Tiefen der Projektplanung und warum reale Herausforderungen das Lernen beflügeln. Interessierte Pädagoginnen, die mehr über diese Lehr- und Lernform erfahren möchten, können sich am 17. April 2019 im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung ein lebendiges Bild davon machen.

 

Das Programm "['You:sful]" der BürgerStiftung Hamburg unterstützt seit über zehn Jahren Hamburger Schulen im Lernen-durch-Engagement. Auf der diesjährigen Tagung will das Projektteam nicht nur neue Schulen von diesem Ansatz begeistern, sondern auch mit den LehrerInnen und SchülerInnen das Thema Beteiligung näher unter die Lupe nehmen. Wie wird ein Projekt zu "unserem Ding", wie gelingt Partizipation, Motivation und Inklusion im Lernen-durch-Engagement? Die Tagung richtet sich an Lehrende und Lernende aller Schulformen.

 

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung für die Tagung.

Recherche-Schatz für Schulen: "Kunstlabore" sind online

Theater weckt kreative Kräfte bei Kindern (Foto: Andreas Schwarz)

08.03.2019 - "Kunst macht mutig." Unter diesem Motto arbeiten die "Kunstlabore" seit vielen Jahren daran, die Zusammenarbeit von Schulen und KünstlerInnen zu fördern. Das Programm der MUTIK gGmbH, unterstützt von der Stiftung Mercator, hat sich zur Aufgabe gemacht, das Wissen erfahrener Programme der kulturellen Bildung in digitales Material zu übersetzen, um es auch anderen LehrerInnen und KünstlerInnen zugänglich zu machen. Dieses Material ist nun aufbereitet auf der neuen Website www.kunstlabore.de abrufbar.

 

Die BürgerStiftung Hamburg war hier im Bereich Theater beteiligt: Seit 2015 hat sie mit dem Programm "TUSCH – Theater und Schule Hamburg" vier Partnerschaften intensiv begleitet. Die dabei entstandenen Interviews, Filme, Tutorials und Dokumentationen geben LehrerInnen und KünstlerInnen einen tiefen Einblick in theatrale Prozesse und Arbeitsweisen sowie praktische Tipps für eigene Projekte. "In Erzählungen zur Theaterarbeit mit geflüchteten Kindern wird zum Beispiel deutlich, welche Möglichkeiten das Theater für den Spracherwerb aber auch für das Ankommen bietet", erklärt Projektleiterin Julia Eplinius. Auch ein crossmediales Lehrbuch sei entstanden, das LehrerInnen vermittelt, wie sie mit ihrer Klasse ein Stück entwickeln können.

 

Die Website mit allen Inhalten auch aus den Bereichen Tanz, Bildende Kunst, Literatur und Musik ist anlässlich der Bildungsmesse didacta 2019 online gegangen: www.kunstlabore.de.

Übrigens: Auch die Website von "TUSCH" wurde überarbeitet. Schauen Sie mal rein: https://tusch-hamburg.de/

"Hamburger Anker": Noch mehr Unterstützung für Hamburger Familien

Eltern unterstützen
Foto: 123rf.com

01.03.2019 - Hamburg steckt im Babyboom. Seit Jahren steigen die Geburtenraten. Passend zu dem erfreulichen Trend hat die BürgerStiftung Hamburg die Förderprojekte des Themenfonds "Hamburger Anker" ausgeweitet. Denn nicht alle Hamburger Eltern können die Freude über ihren Nachwuchs unbeschwert genießen. Manche stehen als Alleinerziehende unter Druck oder müssen als Einwanderer den Spagat zwischen den Kulturen meistern, andere haben finanzielle oder psychische Probleme. Um diesen Eltern zu helfen, unterstützt der Themenfonds jetzt noch mehr Angebote für Familien in schwierigen Situationen: Zu den acht bisher geförderten Projekten kamen neun weitere dazu. Die Fördersumme wurde fürs Jahr 2019 fast verdoppelt.

Einige der neuen Projekte sind im schon bewährten Bereich "Frühe Hilfen" aktiv, also für Familien mit Kindern bis 3 Jahre. Aber auch neue Zielgruppen werden jetzt erreicht, etwa Pflegefamilien mit ihren besonderen Herausforderungen, psychisch belastete Mütter und Väter oder Eltern von Schulkindern, denen beim Start in die neue Phase geholfen wird. Eins haben alle Projekte gemein: Sie machen Eltern stark, damit sie ihren Kinder einen guten Start ins Leben ermöglichen können.

Weitere Infos zum "Hamburger Anker" und allen Förderprojekten finden Sie hier.

 

Neue Power für das Projekt ['You:sful]

Lernen durch Engagement
Foto: Kirsten Haarmann

26.02.2019 - Für unser operatives Projekt "['You:sful] – Lernen durch Engagement" startete 2019 mit einer tollen Nachricht: Die SKala-Initiative sagte zu, das Projekt der BürgerStiftung Hamburg mit 350.000 Euro zu fördern. SKala, eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO, ermöglicht es so, dass in den nächsten drei Jahren noch mehr SchülerInnen erreicht werden können. "Die Förderung gibt uns ordentlich Schub", freut sich Ulrich Mumm, Vorstand der BürgerStiftung Hamburg. "Das erfolgreiche Programm kann sich nun weiterentwickeln." Die Mittel sollen für die Gewinnung von neuen Schulen genutzt werden, so Programmleiterin Dr. Heike Schmidt. "Zudem möchten wir uns stärker den Grundschulen zuwenden, unsere Online-Präsenz ausbauen und Schulen dichter betreuen."

['You:sful] hilft Schulen, den Unterricht mit einem selbstgewählten Engagement der SchülerInnen zu verbinden. Die jungen Engagierten vertiefen z.B. das Thema Nachhaltigkeit, indem sie ein Repaircafé einrichten. Oder sie setzen sich beim Einsatz für die "Hamburger Tafel" mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit auseinander. So werden auch demokratische Kompetenzen geschult. Die SKala-Initiative fördert etwa 100 Organisationen mit insgesamt 100 Millionen Euro. Unterstützt werden nur Initiativen, die eine große soziale Wirkung nachgewiesen haben. ['You:sful] hat hier voll überzeugt.

 

Infoabend: Ehrenamtliches Engagement bei der BürgerStiftung Hamburg

Ehrenamtliches Engagement
Foto: Kerstin Schomburg

19.02.2019 – Auf der Suche nach engagierten, kreativen und zuverlässigen ZeitspenderInnen, lädt die BürgerStiftung Hamburg am 26. Februar zu einem Infoabend ein. Wir informieren über Projekte und Einsatzmöglichkeiten in Deutschlands größter Bürgerstiftung. 

 

Wir suchen regelmäßig ehrenamtliche Unterstützung für folgende Projekte und Bereiche:

  • Mentorprojekt „Yoldaş“: WeggefährtInnen für 1:1-Freizeittandems mit türkischen Grundschulkindern
  • „LeseZeit“: VorleserInnen für Kita- und Grundschulkinder sowie TeamberaterInnen
  • „Kinderbeirat“: Jugendliche von 10–18 Jahren als Beiratsmitglieder
  • AG Evaluation: EvaluatorInnen, praxiserfahren und fachlich versiert für soziale Projekte
  • AG Projekte: Fachkundige GutachterInnen zur Vor-Ort-Prüfung sozialer Kinder- und Jugend-Projekte
  • Geschäftsstelle: Engagierte für das Empfangsteam und die Teamassistenz der Stiftung
  • Unterstützung in einem Förderprojekt: z. B. ehrenamtliche Coaches für die „Jobbrücke Schnelsen“

Die Möglichkeiten für Ihr Engagement sind vielfältig. Wir beraten Sie gern beim Info-Abend der BürgerStiftung Hamburg. Lernen Sie uns und die verschiedenen Einsatzfelder für ZeitspenderInnen in der BürgerStiftung Hamburg genauer kennen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Dienstag, den 26. Februar 2019, ab 18.30 Uhr

BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31, 20095 Hamburg
Telefon (040) 87 88 969-60
info@buergerstiftung-hamburg.de

Um Anmeldung wird gebeten.

Bauvorhaben der BürgerStiftung Hamburg in Schnelsen fertiggestellt

Noack Haus
Das "Noack Haus" in Schnelsen ist bereit für die MieterInnen (Foto: Kirsten Haarmann)

29.01.2019 – Die BürgerStiftung Hamburg als Bauherrin – ein außergewöhnliches Vorhaben der Stiftung fand nun seinen Abschluss: 45 Mietwohnungen sind in der Oldesloer Straße 90 entstanden, Anfang Februar ziehen die ersten MieterInnen ein. Am 24. Januar 2019 begrüßten Vorstandsmitglied Elisabeth Lorenz-Meyer und Stiftungsratsvorsitzender Dr. Andreas Reuß rund 50 Gäste zur Schlüsselübergabe. Eingeladen waren auch AnwohnerInnen und die PartnerInnen, die zum Gelingen des Projekts beitrugen: Christian Peter Ahrens, Geschäftsführer des ausführenden Bauunternehmens Peter Ahrens, außerdem Katrin Brand von der Stattbau GmbH und Matthias Schneider von Relotec, die die BürgerStiftung in der Bauphase beraten haben.

 

Die Wohnfläche beträgt rund 3.000 qm. 80 Prozent der Wohnungen sind öffentlich gefördert. In der Konzeptionsphase war es das Ziel, bezahlbares, barrierefreies und generationenübergreifendes Wohnen zu ermöglichen. Darüber hinaus setzt die BürgerStiftung Hamburg mit dem Bauvorhaben, für das Fördermittel der IFB und der KfW bewilligt wurden, auf eine stabile Vermögensanlage;Die Mieteinnahmen werden in die gemeinnützige Arbeit unserer Gemeinschaftsstiftung fließen, so Elisabeth Lorenz-Meyer.

 

Der Beginn des Projekts geht zurück bis ins Jahr 2007: Da gründete das Ehepaar Margot und Ernst Noack, das in der Oldesloer Straße 90 ein Autohaus betrieben hatte, eine von der BürgerStiftung Hamburg verwaltete Treuhandstiftung, die in den folgenden Jahren Förderprojekte für Kinder und Jugendliche unterstützte. Nach dem Tod der Stifter fiel die Entscheidung, für das nun ungenutzte Betriebsgrundstück ein Bauvorhaben zu entwickeln und mit Mitteln der Margot und Ernst Noack-Stiftung zu finanzieren. Die Eheleute Noack haben mit ihrem Vermögen etwas Bleibendes geschaffen und gleichzeitig Zukunft gestiftet. In Gedenken daran trägt das Gebäude eine Plakette mit der AufschriftNoack Haus.

 

Ein Youtube-Film des Bauunternehmens Peter Ahrens zeigt den Bau des Noack Hauses im Zeitraffer:


Fortbestehen für „Landungsbrücken – Patenschaften in Hamburg stärken“ in 2019 gesichert

Patenschaften fördern Austausch und Verstehen auf beiden Seiten (Foto: Kirsten Haarmann)

22.01.2019 – Unter dem Titel „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ initiierte die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg e.V. Anfang 2016 ein Projekt, das zur Förderung ehrenamtlichem Engagements und zur Integration von Geflüchteten beiträgt. In den vergangenen Jahren konnte sich eine zentrale Anlaufstelle für Hamburger Patenprojekte etablieren, die vielfältige Beratungs- und Vernetzungsangebote sowie finanzielle Projektunterstützung bietet. Im Sommer 2018 wurde das Förderprofil des Projekts im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ zudem auf Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit schwierigen sozialen Lebensbedingungen (sogenannte „Chancenpatenschaften“) erweitert, sodass auch Paten-Projekte, die ihren Fokus nicht auf Geflüchtete legen, von den „Landungsbrücken“ profitieren können.

Auch im Jahr 2019 wird das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie ein Bündnis Hamburger Stiftungen „Landungsbrücken – Patenschaften in Hamburg stärken“ fördern und somit das Fortbestehen und den weiteren Ausbau des Projekts ermöglichen.
Mit der erneuten Förderung durch das BMFSFJ wird es auch in diesem Jahr ein breites Angebot an Veranstaltungen sowie an den Bedarfen orientierte Qualifizierungsmaßnahmen geben. 500.000 Euro werden zudem an 22 Paten-Projekte vergeben. Mit dem Fokus, die hauptamtliche Begleitung der Tandems zu unterstützen und zu sichern, um professionelle Begleitung, Planung und Konstanz innerhalb der Projekte zu gewährleisten.

Führungswechsel bei der BürgerStiftung Hamburg: Birgit Schäfer übergibt Vorstandsvorsitz an Dr. Dagmar Entholt-Laudien

Birgit Schäfer und Dagmar Entholt-Laudien bei der Staffelstabübergabe (Foto: Ralf Kornmann)

10.01.2019 – Bei ihrem heutigen Neujahrsempfang gab die BürgerStiftung Hamburg einen personellen Wechsel im Vorstand bekannt: Die Vorsitzende Birgit Schäfer schied turnusgemäß aus dem Gremium aus und übergab den Staffelstab an  Dr. Dagmar Entholt-Laudien. In ihrer mehr als achtjährigen Amtszeit – die letzten drei Jahre als Vorstandsvorsitzende – hat sich die Juristin Birgit Schäfer ehrenamtlich mit viel Leidenschaft, Kompetenz und Tatkraft für die BürgerStiftung Hamburg und ihr bedeutendes Wachstum in diesem Zeitraum eingesetzt. "Bürgerstiftungen sind Mitmachstiftungen und stehen für die Demokratisierung des Stiftungsgedankens. Es hat mich immer begeistert, wie viele Menschen sich gemeinsam mit uns engagieren – als Stifter, Spender oder Ehrenamtliche", so ihr Fazit.

 

Die neue Vorstandsvorsitzende Dr. Dagmar Entholt-Laudien – Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei Taylor Wessing – freut sich auf ihre neue Aufgabe: "Das Konzept der BürgerStiftung Hamburg begeistert mich. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung viele verschiedene großartige Projekte initiiert und gefördert. Sie zeigt, dass sich bürgerschaftliches Engagement lohnt." Seit Jahren engagiert sich die Mutter dreier erwachsener Töchter bereits im Zonta-Club Hamburg-Alster.

 

Die offizielle Übergabe des "Staffelstabs" an Dr. Dagmar Entholt-Laudien fand im KörberForum in Anwesenheit von rund 200 geladenen Gästen statt.

 

Hier finden Sie einen Bericht und Fotos von der Veranstaltung im KörberForum.

„Guter Rat vor Ort“: Juristische Erstberatung jetzt auch in Dulsberg

Ehrenamtliche juristische Beraterin (Foto: Kirsten Haarmann)

07.01.2019 – Menschen, die sich eine juristische Beratung aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten, haben nun auch in Dulsberg die Möglichkeit, schnell, kostenfrei und unbürokratisch eine erste Hilfestellung in rechtlichen Fragen zu erhalten. Am 8. Januar 2019 eröffnet die BürgerStiftung Hamburg gemeinsam mit der Gemeindepsychiatrischen Dienste Hamburg-Nordost gGmbH (GPD) die Beratungsstelle Guter Rat vor Ort im GPD-Beratungszentrum Alter Teichweg in Dulsberg. Damit ist das operative Projekt der BürgerStiftung Hamburg nun an 10 Standorten in Hamburg aktiv.

 

Einmal pro Woche bieten Juristinnen und Juristen in Dulsberg ehrenamtlich ihren Dienst an. Aus unserem Alltag in der psychosozialen Beratung wissen wir, dass komplizierte Schreiben – beispielsweise von Behörden oder Vermietern – zu Unsicherheit und sogar zu Verzweiflung führen können, sagt Jan Brügmann, Sozialarbeiter der GPD Nordost. Kommt dann noch eine psychische Krise oder eine schwierige Lebenssituation hinzu, stehen Betroffene vor scheinbar unüberwindbaren Schwierigkeiten. Die Menschen wissen nicht, an wen sie sich wenden können. Viele sorgen sich auch wegen entstehender Beratungskosten. Guter Rat vor Ort bietet Menschen in dieser Situation ein niedrigschwelliges und kostenfreies Hilfsangebot. Hier finden Sie weitere Infos zum Projekt Guter Rat vor Ort.

 

Zwei Neue Stiftungsräte für die BürgerStiftung Hamburg

Am 3.12. tagte der Stiftungsrat (und wählte zwei neue). (Foto: Kirsten Haarmann)

13.12.2018 – Der Stiftungsrat der BürgerStiftung Hamburg hat bei seiner Sitzung am 3. Dezember 2018 zwei neue Mitglieder gewählt, die das Gremium mit ihrer besonderen Persönlichkeit und Expertise zukünftig verstärken.

Die 1966 geborene Berlinerin Elisabeth Kühn ist seit 2015 Pastorin der Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde. Zu ihren beruflichen Schwerpunkten zählt neben der Seelsorge auch die interkulturelle und interreligiöse Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, besonders mit afrikanischen Wurzeln. Sie engagiert sich im Afrikanischen Zentrum Borgfelde und initiierte eine Projektpartnerschaft mit der St. George Foundation in Sierra Leone zum Aufbau eines Bettenhauses für AIDS-und Ebola-Waisenkinder.

Der Lehrer und Autor Philip Oprong Spenner (40) verbrachte seine Kindheit in Nairobi, Kenia. In seinem Buch „Move on up. Ich kam aus dem Elend und lernte zu leben“ beschreibt er seinen steinigen Weg aus der afrikanischen Armut hin zum Leben als Lehrer in Hamburg. Hier engagiert er sich auch für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Er war außerdem für schweizerische und österreichische Entwicklungsorganisationen tätig, arbeitete als Dolmetscher und Gerichtsübersetzer und gründete den Verein Kanduyi Children zur Unterstützung des Kinderheims, in dem er nach seinem Dasein als Straßenkind lebte.

Im Stiftungsrat engagieren sich insgesamt 14 ehrenamtlich tätige Stiftungsräte, die die Arbeit der BürgerStiftung Hamburg mit ihrem Know-how begleiten. Den Stiftungsvorsitz hat Dr. Andreas Reuß, Jurist und ehemaliger Geschäftsführer der HGV.

Linda Zervakis wird Botschafterin der BürgerStiftung Hamburg

Liebt den Trubel: Linda Zervakis (Foto: Kirsten Haarmann)

03.12.2018 – Linda Zervakis, Sprecherin der Tagesschau, engagiert sich schon lange ehrenamtlich für die BürgerStiftung Hamburg – seit 2010 ist sie Schirmherrin des Projekts Step by Step, außerdem wirkte sie mehrfach als Moderatorin bei Benefiz-Veranstaltungen der Hamburger Stiftung mit. Nun übernimmt die TV-Journalistin und Autorin zusätzlich das neugeschaffene Ehrenamt Botschafterin der BürgerStiftung Hamburg.


Wir haben uns zu sehr daran gewöhnt, vorm Fernseher zu sitzen und zu meckern, sagt Linda Zervakis. Ich möchte zeigen, dass es wichtig ist, sich zu engagieren.

 

Die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus sozial oder finanziell schwachem Umfeld liegt der 43-Jährigen besonders am Herzen. Sie selbst wuchs als Tochter griechischer Gastarbeiter in einem Teil von Hamburg auf, der von hoher Arbeitslosigkeit und niedrigem Einkommen geprägt war. Hier habe sie erfahren, wie wichtig Bildung und Förderung für Kinder mit schlechteren Startchancen ist. Diese Unterstützung bekämen junge HamburgerInnen in den Projekten, die die BürgerStiftung Hamburg fördert, weiß Linda Zervakis. Bei Projektbesuchen konnte sie erleben, wie die SchülerInnen von den Angeboten profitierten.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir Linda Zervakis als unsere Botschafterin gewinnen konnten, sagt Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg. Wir haben sie als ausgesprochen engagierte, warmherzige und tolerante Persönlichkeit kennengelernt, die authentisch die Werte unserer Stiftung repräsentiert. Wir freuen uns auf das zukünftige Zusammenwirken.

 

Hier lesen Sie ein ausführliches Interview mit Linda Zervakis

Ein neuer „Hingucker“ im Haus der BürgerStiftung Hamburg

Auszug aus der Präsentation des eCultureLabs. Copyright: HafenCity Universität

16.11.2018 - BesucherInnen der BürgerStiftung Hamburg ist es vielleicht schon aufgefallen: Das Schaufenster der Geschäftsstelle im Schopenstehl hat einen neuen Look bekommen: Seit Anfang November steht hier ein Monitor des eCultureLabs der HafenCity Universität. Darauf zu sehen sind spannende Fakten zur Geschichte des Domplatzes, auf dem sich im 9. Jahrhundert mit der Hammaburg immerhin die Keimzelle Hamburgs befand. Passanten bekommen so einen neuen, digitalen Eindruck von dem besonderen Ort. Und weil das Haus der BürgerStiftung Hamburg genau hier steht, zeigt der Monitor künftig auch Informationen über ihre Arbeit. Entstanden ist die Hammaburg-Präsentation gemeinsam mit dem Archäologischen Museum. Weitere Monitore rund um den Domplatz sollen folgen.

Bezaubernde Momente beim Projektbesuch im Zirkus „Abrax Kadabrax“

Artistinnen des Zirkus "Abrax Kadabrax" in Aktion (Foto: Michael Taterka)

21.09.2018 –Hereinspaziert! hieß es am 18. September für StifterInnen, SpenderInnen und Ehrenamtliche der BürgerStiftung Hamburg am Osdorfer Born. Viele von ihnen waren der Einladung gefolgt, sich eine Aufführung des Förderprojekts Abrax Kadabrax anzusehen und so einen besonderen Einblick in die Projektarbeit zu bekommen. 25 junge Artistinnen zeigten in der Manege ihr Können – und lösten im Publikum manches erstauntes Ah! und Oh! aus. Projektgründer Andreas Schmiedel erklärte im Gespräch mit Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands, das Besondere an der Zirkuspädagogik: Ob Große oder Kleine, alle finden hier etwas, was ihnen Spaß macht. In der Gruppe könnten sie ihre Fähigkeiten und kreative Ausdrucksmöglichkeiten entdecken – bei Abrax Kadabrax inzwischen seit 20 Jahren.
Mit dem zehnjährigen Jubiläum des Mentorprojekts Yoldaş wurde ein weiterer Geburtstag gefeiert: Birgit Schäfer ehrte die Arbeit der ehrenamtlichen MentorInnen, die türkischstämmige Kinder begleiten. Christine Schauer und Melisa Berber, seit sieben Jahren ein Yoldaş-Tandem, erzählten den Gästen von ihrer engen Verbindung und ihren Aktivitäten. Danach brachte Zauberer Christian Brandes, der den Jubilaren seinen Auftritt schenkte, das Publikum mit seinen Tricks zum Staunen und Lachen. Zum Abschluss genossen die Gäste die Speisen und Getränke, die von Jugendlichen der Produktionsschule Altona serviert wurden – und die Atmosphäre auf dem Osdorfer Zirkusgelände, das Andreas Schmiedel zu Recht ein kleines Paradies nennt. 

 

Ein Dank geht an die Firmen Hawesko und Mr. Kebap und den Zauberer Christian Brandes, die diesen Abend unterstützten.

 

Interessiert an unserer Arbeit? Hier finden Sie weitere aktuelle Veranstaltungen der BürgerStiftung Hamburg.

 

Stiftungsrat ernennt drei neue Vorstandsmitglieder

Die neuen Vorstandsmitglieder v.l.n.r.: Dr. Dagmar Entholt-Laudien, Stefan Sanne, Dr. Katja Conradi (Foto: Rüdiger Ratsch-Heitmann)

13.07.2018 – Drei neue Vorstandsmitglieder verstärken das ehrenamtliche Gremium der BürgerStiftung Hamburg seit der letzten Stiftungsratssitzung:
Die Kunsthistorikerin Dr. Katja Conradi ist seit langem engagiert im Bereich Bildung, u.a. als Vorsitzende des Elternrats des Christianeums sowie als Deputierte der Behörde für Schule und Berufsbildung. Dr. Dagmar Entholt-Laudien, Rechtsanwältin und Partnerin der Kanzlei Taylor Wessing, wird mit der neuen Aufgabe im Stiftungsvorstand ihr gesellschaftliches Engagement fortführen, das sie bisher in verschiedenen Funktionen des Zonta-Clubs Hamburg-Alster zeigte. Als Dritter im Bunde wird Stefan Sanne, seit 2012 als Rechtsanwalt in der Kanzlei Gienapp tätig, seine reichhaltigen Erfahrungen im Bereich Venture Capital Management zukünftig für die Arbeit der BürgerStiftung einbringen. Insgesamt besteht der Vorstand nun aus sechs Mitgliedern.


Im Stiftungsrat selbst gab es ebenfalls einen Wechsel: Turnusgemäß schied Frau Dr. Ulrike Murmann nach neun Jahren Amtszeit aus und übergab den Stiftungsratsvorsitz an Dr. Andreas Reuß. Ausscheiden musste außerdem turnusgemäß nach ebenfalls neunjähriger Amtszeit NDR-Intendant Lutz Marmor.

Mentorprojekt „Yoldaş“ feiert 10-jähriges Jubiläum im Park

Als Jubiläumsgeschenk gab es ein Tandemfahrrad (Foto: Michael Taterka)

10.07.2018 – Mit einem fröhlichen und bunten Sommerfest im Park feierte das Mentorprojekt „Yoldaş“Yoldas sein 10-jähriges Bestehen. Vorstandsvorsitzende Birgit Schäfer dankte den engagierten MentorInnen und ProjektmitarbeiterInnen und freute sich, dass seit der Gründung des Projekts  im  Jahr 2008 bereits mehr als 230 deutsch-türkische Tandempaare gebildet werden konnten. Projektleiterinnen Anni Kraus und Nurcan Aksu begrüßten die ehrenamtlichen MentorInnen, die Mentee-Kinder und ihre Familien und luden sie ein, das neue „Yoldaş“-Tandem und eine Doppel-Hängematte – beides Geschenke zum Jubiläum – direkt auszuprobieren. Neben einem reichhaltigen und köstlichem Buffet, zu dem die Gäste deutsch-türkische Spezialitäten beigesteuert hatten, gab es die Möglichkeit, gemeinsam aktiv zu werden, z.B. an der Kletterwand oder beim Freundschaftsbänderknüpfen. Den musikalischen Rahmen der Feier bildete  die anatolische Volkslied-Gruppe „Mehmet Mozaik“ aus Hamburg Wilhelmsburg.

Weitere Informationen zum Projekt und die Möglichkeit, sich dafür zu engagieren finden Sie hier.

Erweiterung des Projektes „Landungsbrücken für Geflüchtete- Patenschaften in Hamburg stärken"

Zukünftig gefördert: Patenprojekte für Kinder und Jugendliche (Foto: Kirsten Haarmann)

25.06.2018 – Mit dem 2016 gestarteten Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ hat die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg e.V. eine Beratungs- und Qualifizierungsplattform ins Leben gerufen, die PatInnen und Patenprojekte für Flüchtlinge berät, begleitet und finanziell unterstützt. Finanziert wird das Projekt größtenteils über das Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesfamilienministeriums sowie durch andere Hamburger Stiftungen und Einzelpersonen.

Ganz aktuell plant das Bundesfamilienministerium, das Programm „Menschen stärken Menschen“ zu erweitern: Die Förderung soll nicht nur Geflüchteten, sondern auch allgemein Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit schwierigen sozialen Lebens- und Startbedingungen zu Gute kommen. In diesem Sinne wird auch die BürgerStiftung Hamburg künftig unter dem Namen „Landungsbrücken – Patenschaften in Hamburg stärken“ zusätzlich Patenprojekte fördern, die ihr Engagement auf diese jungen Menschen ausrichten. Entsprechende Patenprojekte können sich mit einem Antrag bewerben.

Nähere Informationen zum Projekt und dem Antragsverfahren finden Sie hier.

BürgerStiftung Hamburg nimmt teil am Transatlantischem Austausch - USA präsentieren „Best Practice Beispiele“ bei der Integration von MigrantInnen und Geflüchteten

Die Hamburg Delegation des Austauschs bei der Recherchereise (Foto: Will Maier)

22.05.2018 - Voneinander lernen war das Motto des Fachaustauschs „Welcoming Communities Transatlantic Exchange“, an dem auch die BürgerStiftung Hamburg im Rahmen ihres Projektes „Landungsbrücken für Geflüchtete“ in diesem Jahr teilnahm. Vom 28. April bis zum 10. Mai reiste eine Hamburger Delegation in die USA und kam mit  ExpertInnen und IntegrationspraktikerInnen aus Behörde, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ins Gespräch. Inhalt waren bewährte Praxisansätze zur Integration von Geflüchteten und MigrantInnen sowie die Öffnung der aufnehmenden Kommunen. „Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die Zivilgesellschaft, aber auch lokale Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Washington, Boston und Anchorage/Alaska trotz der nicht einfachen gesamtpolitischen Situation für ihre Kommunen und Städten als Orte der Vielfalt und Offenheit einsetzen“, erzählt Lena Blum, Projektleiterin von „Landungsbrücken für Geflüchtete“ begeistert.

Nun werden die Erkenntnisse der Reise sowohl innerhalb der Hamburg Delegation als auch in der BürgerStiftung Hamburg ausgewertet und fließen in die Projektarbeit ein, bevor dann im Herbst der Gegenbesuch der US-Delegierten und eine Abschlusskonferenz stattfindet. 

Weitere Informationen zum Projekt  „Landungsbrücken für Geflüchtete -Patenschaften in Hamburg stärken" finden Sie hier.

BürgerStiftung Hamburg erneut mit dem Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung ausgezeichnet

Birgit Radow vom Bundesverband Deutscher Stiftungen übergibt die Urkunde des Qualitätssiegels. (Foto: David Ausserhofer)

16.05.2018 - Beim heutigen Start des Deutschen StiftungsTages in Nürnberg zeichnete der Bundesverband Deutscher Stiftungen zum zweiten Mal Institutionen für ihre transparente und professionelle Treuhandstiftungsverwaltung aus. Die BürgerStiftung Hamburg zählte bereits 2014 zu den ersten Ausgezeichneten und erhält nun erneut das Qualitätssiegel, das jeweils für drei Jahre vergeben wird.
Dr. Christian Sundermann, Geschäftsführender Direktor des Vergabeausschusses betonte bei der Verleihung: „Eine Treuhandstiftung ist eine besonders flexible Art des Stiftens, aber auch eine besonders schutzbedürftige. Die ausgezeichneten Siegelträger sind sich dieser Verantwortung bewusst und bekennen sich zu Transparenz und qualitätsvoller Verwaltung. Sie definieren mit ihrer Arbeit einheitliche und hohe Standards im Markt der Stiftungsverwaltung.“


Ein unabhängiger, neunköpfiger Vergabeausschuss mit besonderer Expertise in den Bereichen Recht, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, Vermögensbewirtschaftung und der Treuhandstiftungsverwaltung prüft die Anträge. Angesiedelt ist der Vergabeausschuss beim Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Kriterien für das Siegel basieren auf den im Jahr 2012 verabschiedeten Grundsätzen guter Verwaltung von Treuhandstiftungen. Weitere Informationen über das Siegel: www.stiftungstreuhaender.org


Die BürgerStiftung Hamburg betreut derzeit 15 Treuhandstiftungen unter ihrem Dach und steht diesen unterstützend und beratend als Partnerin zur Seite. 

Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete“ lud zum jährlichen Erfahrungs- und Wissensaustausch zu einer Open Space-Konferenz

Podiumsdiskussion zum Auftakt der Veranstaltung (Foto: Anne Oschatz)

27.04.2018 - Rund 60 Engagierte aus Hamburger Patenprojekte kamen am  21. April auf Einladung des Projekts „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ zu einem Erfahrungs-und Wissensaustausch zusammen. Ulrich Mumm, Vorstandsmitglied der BürgerStiftung Hamburg und  Thomas Albrecht, Vorstand des Kooperationspartners Mentor.Ring Hamburg e.V. dankten den vielen Paten und Patinnen für ihr Engagement.

Mit einem Perspektivwechsel startete die Tagung: Housam Abo Essa, vom Patenprojekt des Sozialdienst katholischer Frauen (Skf), Narvan Sayed von „bee4change" und Mohammad Alkhalaf vom Patenprojekt „connect“  berichteten bei einer Podiumsdiskussion aus ihren Patenschaften und kamen zu dem Schluss, dass diese vor allem dann ihre beste Wirkung entfalten können, wenn sie Hilfe zur Selbsthilfe leisten. In der darauffolgenden Open Space-Konferenz konnten die Teilnehmenden ihre Themen selbst bestimmen: Die Akquise neuer Engagierter, die Kooperation mit Unternehmen oder Schule und die gute Vorbereitung und Begleitung von Mentoren und Geflüchteten wurden als dringliche Aufgaben festgestellt, intensiv bearbeitet und diskutiert.  Mit einem gemeinsamen Abendessen und Musik der Weltkappelle klang der intensive Fachaustausch aus.

Das Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ ist ein Projekt der BürgerStiftung Hamburg mit dem MentorRing Hamburg E.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie einem Bündnis Hamburger Stiftungen. Ziel ist es, das Engagement der Patinnen und Paten für Geflüchtete durch Beratung, Austausch, Qualifizierung und Projektförderung der Projekte zu unterstützen.

Trauer um den Stifter Jens Steineke

Der Stifter Jens Steineke (Foto: Kirsten Haarmann)

19.04.2018 - Am 20. März 2018 verstarb nach längerer Krankheit der Stifter Jens Steineke im Alter von 76 Jahren. Der Hamburger war schon als Kind ein großer Naturfreund. Mit seiner 2011 unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg gegründeten Treuhandstiftung setzte er sich dafür ein, dass insbesondere junge Menschen in der Großstadt  Interesse und Engagement für die Natur entwickeln. 

Mit diesem Ziel fördert die Jens-Steineke-Stiftung gemeinsam mit der BürgerStiftung Hamburg eine Reihe von Initiativen für sozial benachteiligte Kinder in Stadtteilen mit Entwicklungsbedarf. Ein gutes Beispiel ist das Projekt "Bachpatenschaft Fangdieckgraben" in dem Luruper Kinder den Bach hinter ihrer Kita und Grundschule pflegen und renaturieren. Jens Steinekes besondere Leidenschaft und Freude galt dem Ausbau dieses Projekts. Bei  regelmäßigen Besuchen hat er die „Bachpaten" über Jahre bei ihrer Erkundungs- und Erhaltungsarbeit begleitet und beraten.

Als erfolgreicher Immobilienkaufmann war Jens Steineke beruflich stark eingebunden, dennoch hat er sich stets auch für soziale und ökologische Belange engagiert. Als fast unmittelbarer Hausnachbar der BürgerStiftung Hamburg im Schopenstehl war er oft persönlich in den Räumen der Geschäftsstelle und stets ein willkommener Gast.  Jens Steineke war ein freundlicher, liebenswerter und bescheidener Gesprächspartner sowie ein kundiger und zielstrebiger Naturschützer.

Der Beirat und die BürgerStiftung Hamburg werden die wirkungsvolle Arbeit der Treuhandstiftung in seinem Sinne weiterführen.

Rund 100 Kinder und Jugendliche stellen ihre Engagement-Projekte bei der 10. „['You:sful]“ -Tagung vor

SchülerInnen auf der 10. „['You:sful]“ -Tagung mit Senator Ties Rabe. (Foto: Kirsten Haarmann)

11.04.2018 - Am 09. April 2018 fand die 10. Jahrestagung des Projekts „['You:sful]-Lernen durch Engagement“ statt. Eröffnet wurde die Zusammenkunft der  über 150 TeilnehmerInnen von Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg. Sie betonte, dass durch das Projekt der Verstand, die soziale und politische Verantwortlichkeit ebenso gefordert würden, wie der Aspekt, sich auf andere Menschen einzulassen, andere Denkweisen und Haltungen kennenzulernen. Auch Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, der anlässlich des 10. Jahrestages der Tagung Grußworte des Senats übermittelte, lobte die Kinder für ihr Engagement. Er ermutigte sie, so weiterzumachen, denn „dass alle aktiv mitmachen“ sei ein wesentlicher Grund, warum eine Gesellschaft so gut funktioniere.

Auf dem Marktplatz stellten die Kinder und Jugendlichen aus 13 Schulen an 17 Ständen anschließend ihre Engagement-Projekte vor, die sie in Ihren Kursen selbständig entwickelt hatten. Engagement für Obdachlose, Senioren, kranke Menschen, Geflüchtete, andere Kinder oder auch für die Umwelt  – die gezeigten Projekte waren vielfältig. Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war das so genannte „Bridging“ (das Brücken-Schlagen): die Fähigkeit über die Grenzen des eigenen Milieus, der eigenen Herkunft und der eigenen Generation hinaus in Kontakt zu kommen und zu helfen. In Workshops für Lehrkräfte und SchülerInnen wurde gemeinsam darüber nachgedacht, wie der „Brückenschlag“ gut gelingt. 


Mit dem Programm „['You:sful]“ unterstützt die BürgerStiftung Hamburg seit 2008 Schulen erfolgreich beim „Lernen durch Engagement“, einer Lehr- und Lernmethode, bei der sich Schülerinnen und Schüler für soziale, kulturelle oder ökologische Ideen engagieren. Ziel ist es u.a., die Theorie im Unterricht mit der Praxis zu verbinden und Engagement zu fördern.

 

Trauer um Dr. Karsten Plog

Langjähriger Wegbegleiter der BürgerStiftung: Dr. Karsten Plog (Foto: Kirsten Haarmann)

12.03.2018 – Am 21. Februar ist Karsten Plog, langjähriger Unterstützer und Freund der BürgerStiftung Hamburg überraschend verstorben. Mit Optimismus, Sensibilität, Humor und einem großen Herzen hatte er sich seit der Gründung und von 2005 bis 2010 als Vorstandsmitglied sowie bis 2017 als Beirat in der BürgerStiftung Hamburg intensiv engagiert.


Als ehemaliger Journalist trug er mit seiner Kenntnis zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Fragestellungen, seinen vielfältigen Kontakten und seinem Engagement für die gemeinsame Sache zur inhaltlichen Gestaltung der Projektförderung der BürgerStiftung Hamburg bei. Karsten Plog war bereit, Missstände auch bei gesellschaftlichem Gegenwind klar zu benennen und dabei keine inhaltliche Auseinandersetzungen zu scheuen: Mit konstruktiver Kritik und zugleich wohlwollender Unterstützung, viel Energie und Gestaltungswillen hat er sich für die relevanten Themen und strukturellen Probleme der Menschen aus sozial schwachem Umfeld eingesetzt.


Mit dem Tod von Karsten Plog verlieren wir einen warmherzigen Menschen, der sich mit viel Neugier und Respekt auf andere Lebenswelten einlassen konnte und sich leidenschaftlich gegen Ungerechtigkeit und politische Missstände eingesetzt hat. Sein kluger Blick und sein waches Interesse für alle Projekte, die Kinder selbstbewusst und froh sowie Eltern stark und fürsorglich machen, haben sowohl Projekten als auch Menschen gutgetan.


Wir werden ihn vermissen.

Birgit Schäfer bei Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Hamburg

Beim Antrittsbesuch des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Hamburg (Foto: David Ausserhofer)

23.01.2018 – „Was die Gesellschaft zusammenhält: Bürgerengagement und Stiftungen für ein starkes Gemeinwesen“: Zu diesen Thema fand am 22. Januar in der Bucerius Law School ein Gedankenaustausch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der sich zu seinem Antrittsbesuch in Hamburg aufhielt, und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz statt. Neben weiteren Stiftungsvertretern war Birgit Schäfer als Repräsentantin der größten deutschen Bürgerstiftung von der ZEIT-Stiftung zu dieser Podiumsdiskussion eingeladen. Sie legte im Gespräch den Fokus auf das Engagement junger Menschen, die früh erfahren, wie lohnend es ist, sich für andere einzusetzen. Dies ist Ziel zweier Engagement-Projekte der BürgerStiftung Hamburg, die sich an Kinder und Jugendliche richten: „['You:sful] – Lernen durch Engagement“  und der „Kinderbeirat Hamburg“.

Die Rede, die der Bundespräsident bei der Veranstaltung hielt, können Sie hier nachlesen.

„Heimat. Ein Phantomschmerz“ von Christian Schüle – Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch

Foto Christian Schüle: Droemer Knaur / Markus Röleke

04.10.17 - Im Rahmen der 5. Hamburger Stiftungstage lädt die BürgerStiftung Hamburg zu einer Buchvorstellung ein:

 

Vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrise, Migration und Globalisierung verändert sich derzeit vieles so rasant, wie es Deutschland nie zuvor erlebt hat. Politische, wirtschaftliche und soziale Grenzen lösen sich auf, die Welt wird immer unüberschaubarer, und die Zahl derjenigen wächst, die einen Verlust an Sicherheit, Geborgenheit und Identität beklagen. In seinem Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“, das Christian Schüle in der BürgerStiftung Hamburg vorstellt,  begibt sich der Feuilletonist, Philosoph und Autor in den deutschen Alltag und erkundet die Gefühle und Traditionen der Deutschen. Er beschreibt den Verlust des Vertrauten und geht der Frage nach, wie wir die neuen Herausforderungen meistern können.

 

Das Thema Heimat spielt auch für Bürgerstiftungen, die von engagierten Menschen aus Verbundenheit mit ihrer Stadt oder Region gegründet und unterstützt werden, eine wichtige Rolle. Was verstehen wir unter Heimat, was schafft Heimatverbundenheit und was macht unsere Sehnsucht nach Heimat mit uns: Dazu tauschen sich Christian Schüle und Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg, aus und freuen sich darauf, auch mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

 

Mittwoch, den 11. Oktober 2017, 20 Uhr

Lobby der BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31, 20095 Hamburg

 

Um Anmeldung wird gebeten unter 040 87 88 969-60 oder info@buergerstiftung-hamburg.de

BürgerStiftung Hamburg legt Grundstein für generationenübergreifendes Wohnen in Schnelsen

Bei der Grundsteinlegung des neuen Wohngebäudes (Foto: Kirsten Haarmann)

29.09.17 - Am 28. September feierte die BürgerStiftung Hamburg die Grundsteinlegung für ein Bauprojekt in der Oldesloer Straße: Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Noack in Hamburg-Schnelsen entstehen bis Ende 2018 insgesamt 43 zum Teil barrierefreie Wohneinheiten mit einem Anteil von 80 % öffentlich geförderten Sozialwohnungen. Das Bauprojekt soll generationen-übergreifendes Wohnen ermöglichen; die Mieteinnahmen werden in die Arbeit der BürgerStiftung Hamburg fließen.

 

Der Bau des Mehrfamilienhauses wird aus Mitteln der Margot und Ernst Noack Stiftung finanziert. Das inzwischen verstorbene Ehepaar Noack hat auf dem Grundstück in Schnelsen ein Autohaus betrieben und im Jahr 2007 unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg ihre Treuhandstiftung gegründet, die die Arbeit der Gemeinschaftsstiftung in den folgenden Jahren verlässlich unterstützte. Zum Ende des Jahres 2016 ging das Vermögen der Treuhandstiftung sowie das Grundstück des ehemaligen Autohauses im Grundstockvermögen der BürgerStiftung Hamburg auf und wird dort als Namenszustiftung weitergeführt.

 

Neben der Förderung sozialverträglichen und barrierefreien Wohnens setzt die BürgerStiftung Hamburg mit diesem Bauvorhaben, das durch Mittel der IFB und der KfW gefördert und von der Peter Ahrens Bauunternehmen GmbH realisiert wird, in Zeiten niedriger Zinsen und volatiler Kapitalmärkte auch auf eine stabile Vermögensanlage

„Step by Step – Tanzprojekte mit Hamburger Schulen“ feiert 10-jähriges Jubiläum

"Step by Step"-Aufführung mit SchülerInnen (Foto: Anja Beutler)

28.06.2017 – Im März 2007 initiierte die BürgerStiftung Hamburg gemeinsam mit Stadtkultur Hamburg „Step by Step – Tanzprojekte mit Hamburger Schulen“. Angefangen hatte es mit einer Aufführung von 70 SchülerInnen der Gesamtschule Allermöhe. Sie hatten eine von John Neumeier choreografierte Collage von „Romeo und Julia“ gemeinsam mit Elevinnen und Eleven des Hamburg Ballett auf die Bühne gebracht. Das Projekt war ein voller Erfolg und sollte als Modell auch andere Klassen aus strukturschwachen Stadtteilen erreichen.

 

Im Jahr 2010 übernahm die neu gegründete conecco gUG von Stadtkultur Hamburg die Umsetzung des Programms, das die BürgerStiftung weiterhin als Kooperationspartner begleitet. Ebenfalls im Jahr 2010 wurde die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis Schirmherrin des Programms. Wesentliche Ziele des Projekts sind es, die Bewegung- und Ausdrucksfähigkeit und ein positives Körpergefühl zu fördern, Selbstvertrauen zu vermitteln, Kreativität und Teamgeist zu stärken. Seit Start des Projekts haben bereits 88 Klassen teilgenommen.

Das Jubiläumsjahr wird mit erweiterten Tanzprogrammen und -formaten gefeiert!

 

Die Termindetails zur Präsentation von „Tanze nicht, wenn du nicht willst“ (Remix) am 1. Juli bei der altonale und den Abschlussaufführungen von „Chaos // Ordnung“ am 5. und 6. Juli im Ernst Deutsch Theater finden Sie hier. 

Verleihung des Preises der BürgerStiftung Hamburg

Die Preisträger 2017 mit Gastgebern und Jury-Mitgliedern (Foto: Kirsten Haarmann)

21.04.2017 – Am 20. April wurde im KörberForum zum elften Mal der Preis der BürgerStiftung Hamburg verliehen. Aus insgesamt 32 Bewerbern wurden von der Jury zwei Projekte ausgewählt, die den Leitsatz der Stiftung „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ wirkungsvoll umsetzen und das Miteinander in der Stadt fördern.

Das Inklusionsprojekt „All inclusive“ vom Goldbekhaus

e. V. ermöglicht Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe erschwert ist, eine gleichberechtigte Partizipation in Theater-, Tanz-, Medien- und Sportangeboten.

Mit dem ehrenamtlichen Mentorprogramm „Zeit für Zukunft“ des Mentoren für Kinder e. V. werden Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren in schwierigen Lebenssituationen enge Bezugspersonen zur Seite gestellt, die mit ihnen Schönes erleben, aber auch Ansprechpartner für Sorgen und Nöte sind.

 

Ein Grußwort des Senats übermittelte Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Gastredner sprach Lars Haider, Stiftungsrat und Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten junge Künstler von „Hajusom“, einem Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg.

 

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wurde von dem Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann SE & Co. KG gespendet.

 

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