Fachtagung ['You:sful] - Auf uns kommt´s an.

23. März 2011, 13:30 bis 18:30 Uhr am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

 

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Mittlerweile im dritten Jahr fördert die BürgerStiftung Hamburg das Lernen durch Engagement in Hamburg. Ein guter Zeitpunkt, um mit Prof. Dr. Anne Sliwka über die Chancen und Mühen von Innovationsprozessen in der Schulentwicklung nachzudenken. Doch es kam anders – am Tagungstag musste Prof. Sliwka wegen einer Erkrankung in der Familie leider absagen. Dass die Tagung trotzdem ein Gewinn für die Teilnehmer wurde, verdankte sie vor allem den Schülerinnen und Schülern, die mit der Präsentation ihrer Engagements-Projekte bei den rd. 90 Tagungsteilnehmern für viele Anregungen und lebhafte Diskussion sorgten.

Lernen durch Engagement: Chance für Schüler, Schulen und Bürgergesellschaft Begrüßung, Johanna von Hammerstein, Vorstandssprecherin BürgerStiftung Hamburg

Johanna von Hammerstein: Die Stadt wird zum Schulbuch

„Am Ende des Schuljahres wird es vielen von Euch leichter fallen, auf Menschen zuzugehen, für eigene Ideen einzustehen, und manche von Euch werden auch gelernt haben, dass es nicht immer der geradeste Weg ist, der zum Ziel führt“, so fasst Johanna von Hammerstein die evaluierten Erfahrungen nach drei Jahren Service-Learning an Hamburger Schulen für die jungen Tagungsteilnehmer zusammen. Lernen durch Engagement macht die Stadt zum Schulbuch, verlangt Kooperationen, fördert soziales und kommunikatives Geschick und führt zu den tollsten Projektideen in den Schulen.
„Die wichtigste Erfahrung im Service-Learning,“ betont die Initiatorin des ['You:sful]-Projekts „ist die, nützlich zu sein und etwas bewirken zu können.“ Nur mit solchen Erfahrungen können junge Menschen eine engagierte Haltung entwickeln sowie den Wunsch und den Mut sich einzumischen, anzupacken, für einander einzutreten und damit die Zivilgesellschaft lebendig zu halten.
Ihr herzlicher Dank geht an die Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Schüler bei diesem kleinen Abenteuer begleiten, an den Kooperationspartner LI und Wolfgang Steiner, die die BürgerStiftung Hamburg nun schon im dritten Jahr mit der Tagung zu Gast haben, an die Workshop-Moderatorinnen Lisa Grundke, Monika Schlorf, Brigitte Dunsch und Heike Schmidt, an die nervenstarke Tagungsassistentin Alma Husidic und die beiden Schüler-Reporterinnen Nele Dallmann und Julia Willhöft. Der Stiftung Rapsblüte dankte Johanna von Hammerstein dafür, das Projekt ['You:sful] mitinitiiert und überhaupt erst möglich gemacht zu haben. Ein ganz besonders großes Dankeschön aber ging an die Schüler, die dieses Konzept mit ihren Projekten lebendig machen.

 

Lernen durch Engagement als Innovation: Was wir über schulische Veränderungsprozesse wissen und nutzen können. Prof. Dr. Anne Sliwka

Prof. Dr. A. Sliwka

Wie gelingt es Lernen durch Engagement in der Schule zu implementieren, wie kann mit  Widerständen umgegangen, wie können Kollegen überzeugt werden und welche Kurven nimmt der Innovationsprozess in der Schule? Anne Sliwka hat in ihrem Buch zur Bürgerbildung als Innovation diese Prozesse untersucht und den Forschungsstand ausgewertet. Ihr Vortrag fiel leider aus – eine kurze Zusammenfassung von Sliwkas Thesen gibt dieser Artikel aus dem Newsletter des Netzwerks Service-Learning vom Juni 2010.

>Lernen durch Engagement als Innovation, PDF-Datei

 

 

Posterpräsentationen der Schulen

Den Vorschulpiraten mal zeigen, was ein Experiment ist.

Naturwissenschaftliche Experimente für den Kindergarten, Jg. 2
Grundschule Arnkielstraße

Schon seit der ersten Klasse sind die Schüler von Gabriele Nitz beim Lernen durch Engagement dabei. Damals haben sie mit ihrem Waldtag eine kleine Expedition mit Kindergartenkinder in den Altonaer Volkspark gewagt. Auf der Tagung präsentieren die Drittklässler heute nun ihr Projekt aus der zweiten Klasse: Naturwissenschaftliche Experimente für Vorschulkinder.

Was muss man machen, damit sich Vorschulkinder für naturwissenschaftliche Experimente interessieren? Zunächst einmal natürlich selbst welche kennen und dann die besten aussuchen. Über 20 Experimente haben die Zweitklässler aus Büchern und bei Besuchen der Hamburger Kinderuni herausgesucht, durchgeführt und darauf getestet, ob sie ebenso spannend wie ungefährlich sind und überdies noch zuverlässig klappen. Verstehen, wie und warum die Experimente funktionieren, das mussten sie natürlich auch noch, sonst hätten sie die Phänomene ihren vorschulischen Besuchern ja gar nicht erklären können.

„Wir haben gelernt, vorsichtig zu sein“, berichten Ramina und Gianni (8) und meinen damit den Umgang mit den Experimenten und ihre Verantwortung gegenüber den Kita-Kindern, die sie für einen Schulvormittag auf ihren naturwissenschaftlichen Parcours eingeladen haben. Das Wichtigste war für die Beiden, dass die Vorschulpiraten Spaß hatten. Und das hatten sie ohne Frage:  Cola-, Raketen- und Wassereisexperimente kamen bei den Vorschulpiraten besonders gut an, und alle dreizehn Gäste wollten gerne wieder einmal  zu einem solchen Vormittag eingeladen werden. Gianni, Justin, Ramina und Daniel werden jedenfalls weitermachen: jedes Jahr ein Service-Learning-Projekt, bis die Grundschulzeit vorüber ist.

 

Engagiert im Stadtteil, Jg. 7 Wichern-Schule

Engagement für’s Quartier – vom Kindergarten bis zum Altersheim

Der Jahrgang 7 der Wichern-Schule engagierte sich für den Stadtteil Horn. Die Schülerinnen und Schüler übernahmen Verantwortung in den benachbarten Kindertagesstätten, bei der Hamburger Tafel, in der kirchlichen Jugendarbeit oder kümmerten sich um die Menschen in einem nahe gelegenen Altersheim. Die Jugendlichen lernten Schaltstellen ihres Quartiers kennen, erhielten Einblick in die Berufswelt und entdeckten ihre organisatorischen und sozialen Talente. Die Lehrerinnen Sarah Edel, Susanne Buschbeck und Dietlind Reichhold begleiteten sie.

Jonas (12) hatte es zunächst nicht leicht, ein passendes Engagementsprojekt zu finden: viele Einrichtungen, bei denen er gerne mitgeholfen hätte, hielten ihn noch für zu jung. Schließlich hat es für ihn dann aber doch bei der Kirche geklappt. Dort half er 26 Stunden bei der Jugendarbeit, bereitete den Jugendgottesdienst mit vor und half beim Basteln und Spielen mit den Jungs. „Ich finde es wichtig, dass bei der Jugendarbeit auch männliche Jugendliche Verantwortung übernehmen“, sagt Jonas. Und er selbst hat auch viel mitgenommen, z.B. geduldig zu sein und sich auch mit gemäßigter Tonlage durchzusetzen. Am besten aber gefiel ihm, dass er bei dieser Gelegenheit Gitarre spielen gelernt hat. Nur manchmal, da hätte er sich gewünscht, mehr Ansprechpartner für sein Projekt zu haben. Doch insgesamt hat ihm die Jugendarbeit soviel Spaß gebracht, dass er sich dort weiter engagiert – auch nach dem das eigentliche Service-Learning längst abgeschlossen ist.

Wahlpflichtkurs Lernen durch Engagement, Jg. 7 Stadtteilschule Blankenese

Engagement in der Kita: Vertrauen gewinnen von schüchternen Kindern

Die Stadtteilschule Blankenese hat in diesem Schuljahr Service-Learning als Wahlpflichtkurs für die 7. Klassen eingerichtet. Unterstützt von ihrer Lehrerin Jutta Helm machten sich die Kinder und Jugendlichen auf die Suche nach Einrichtungen in ihrem Stadtteil, die ihre Hilfe brauchen konnten. Sie engagieren sich im Seniorenheim, in der Kita und wollen nun bald auch im Tierschutz aktiv werden.

Melina, Runa (12) und ihre Freundin (13) haben sich einen Kindergarten für ihr Engagement ausgesucht. Sie haben die Erzieherinnen beim Basteln unterstützt, mit den Kinder gespielt und sich intensiv mit ihnen beschäftigt: Kurz gesagt, sie haben für viel Abwechslung in der Kindergarten-Routine gesorgt. Die Arbeit mit den kleinen Kindern hat den Dreien großen Spaß gemacht. „Die Kinder haben sich richtig um uns gestritten“, das, so die Mädchen, war auf seine Weise eine schöne Anerkennung. Am Anfang war es allerdings gar nicht so einfach. Die Kinder waren schüchtern, es war schwer sich alle Namen zu merken, doch nach einiger Zeit hat dann alles gut geklappt. Heute haben die Jugendlichen mehr Sicherheit im Umgang mit kleinen Kindern und wissen, dass sie langsamer sprechen müssen, um richtig verstanden zu werden. Im nächsten Halbjahr wollen die drei ins Tierheim gehen und dort helfen und lernen.

 

Service-Learning Werkstatt, Jg. 8-10 Reformschule Winterhude

Engagement für bessere Lebensbedingung der „Müllmenschen“ in Olangapo

Die Schüler aus den Klassenstufen 8-10 unterstützen in der Service-Learning-Werkstatt bei ihrem Lehrer Holger Butt, Grundschüler bei den Hausaufgaben, helfen in Kindertagesstätten, machen sich in Behindertenwerkstätten nützlich oder begleiten Spielgruppen. Sie erfahren dabei, wie schulisches Wissen bei der Bewältigung ihrer Aufgaben nützen kann und wachsen an den sozialen Herausforderungen.

Die Winterhuder Schülerin, die ihren Namen lieber nicht nennen möchte, hat ihr Service-Learning-Projekt in der Hamburger Umweltorganisation „Go for Climat e.V.“ durchgeführt; sie hat Umweltthemen recherchiert, Protokolle geschrieben, Belege kontrolliert und Artikel geschrieben. „Ich wollte mich für die Umwelt einsetzen“, beschreibt die 15-Jährige ihre Motivation. Besonders die Arbeit des Vereins für Menschen eines Armutsviertels unmittelbar angrenzend an eine Müllhalde im philippinschen Olangapo hat die Schülerin interessiert. Hier will der Verein Klimaschutz-Jobs für die Menschen schaffen und damit ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen verbessern. Die Arbeit dort hat Spaß gemacht. Als Jugendliche fühlte sie sich gut aufgenommen im erwachsenen Team – und trotz gelegentlicher Kämpfe mit dem Excel-Programm am Computer würde die junge Frau das Projekt auf jeden Fall noch einmal machen.

Profil Netzwerk, Jg. 10 Gesamtschule Bergedorf – Stadtteilschule

Vorlesen in der Grundschule, Streit schlichten im Bauwagen und nebenbei die Umwelt schützen

In Bergedorf wird schon seit mehr als 10 Jahren engagiert gelernt. Alle Schüler tragen hier ein Stückchen Verantwortung für ihre Schule: für den Schulzoo, die Bibliothek, das Theater oder für Sportereignisse. Ab Jg. 9 lernen die Schüler in Profilen. An ihrem Profiltag haben sie einen ganzen Schultag lang Zeit, ihre Ideen und Projekte voranzubringen. Das Profil Netzwerk stellt sich die Frage: „Was können wir tun, um Menschen an unserer Schule oder in Bergedorf zu helfen oder zu unterstützen?“ Ganz schön viel, haben die Jugendlichen herausgefunden: Sie erklären als Umweltdetektive jüngeren Mitschülern Fauna und Flora der Umgebung, schlichten Streit im Bauwagen auf dem Schulhof, werkeln für eine schönere Schule oder lesen Kindern in der Grundschule vor. Leitfächer des Profils sind Deutsch, Gesellschaft und Arbeitslehre.

Regina (17) und Josephine (16) verschönern ihren Klassenraum. Sie wollen mit glitzernden Sternen an der Klassendecke und vielen liebevollen Gestaltungsideen eine entspannte Atmosphäre und ein gutes Lernklima schaffen. Und wenn es mal Probleme bei der Umsetzung gibt, dann unterstützen die beiden Lehrerinnen Brigitte Dunsch und Monika Schlorf sie tatkräftig. „Wir haben gelernt, zusammen- und durchzuhalten.“, erklären die beiden Mädchen, die großen Spaß an dieser Art des Unterrichts haben. Besonders wichtig ist ihnen, mit ihrer Arbeit den Klassenzusammenhalt zu stärken.

Profil ['You:sful], Jg. 9-10 Ida-Ehre-Gesamtschule

Muffins für Kinder, Feng Shui für die Schultoilette und Herrchen für verlassene Hunde.

Das Profil Yousful der Ida-Ehre-Stadtteilschule (Jg. 9) lernt seit Sommer 2010 engagiert. Mit der Unterstützung ihres Lehrers Marcus Thieme renovierten die Schüler die Schultoiletten nach allen Regeln des Feng-Shuis, helfen in Kitas, arbeiten in der schulischen Jungenarbeit für die Fünftklässler mit und organisieren Hilfe für spanische Straßenhunde. Die Schüler und Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen, Budgets zu verwalten, überzeugende Texte zu verfassen und auf Augenhöhe mit erwachsenen Kooperationspartnern zu verhandeln.

Vanessa (15) hat das Projekt „Hunde aus Spanien von der Straße retten“ mitentwickelt. Immer donnerstags, am Profiltag, sucht sie mit ihrem Team in Hamburg nach neuen Besitzern für die Straßenhunde von der Costa del Sol – in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Organisation  „Helfende Hände e.V.“ und der Tierklinik Tripple A (Amigos de los Animales Abandonados) in Marbella. Die Schülerinnen recherchieren über die Hunde, schreiben Steckbriefe für zu vermittelnde Tiere und werben Gelder ein, um den Betrieb des Tierheims vor Ort zu finanzieren. „Mir ist es wichtig, den armen Tieren zu helfen, um die sich sonst keiner kümmert und die im Dreck verkümmern“, erklärt Vanessa ihr Engagement. Überrascht hat die Schülerin, dass sie und ihr Team von den aktiven erwachsenen Ehrenamtlichen des Vereins von Anfang an ernst genommen wurden und man ihnen die Mitarbeit zutraute. Seit dem fällt es ihr leichter, selbstbewusst auf Erwachsene zuzugehen und den eigenen Standpunkt zu vertreten. Vanessa kann ihr Lernen durch Engagement Profil nur weiterempfehlen.

Profil Demokratie und Verantwortung Jg. 12 Albrecht-Thaer-Gymnasium

Kulturtransfer: Otfried-Preußler-Lesung in seiner Geburtsstadt Liberec (Tschechien)

Das Albrecht-Thaer-Gymnasium in Hamburg-Stellingen hat das Lernen durch Engagement in der Profiloberstufe verankert. Im letzen Schuljahr haben die Schüler des Profils ‚Demokratie und Verantwortung’ Drogenaufklärung in der Schule betrieben, für mehr Mitgefühl und Verständnis mit der Situation Obdachloser geworben und einen kleinen deutsch-tschechischen Kulturtransfer organisiert.

Die Idee zum Otfried-Preußler-Projekt kam den Schülerinnen und ihrem Geschichtslehrer Andreas Möller beim Schüleraustausch mit Tschechien. Hier fiel ihnen auf, dass in ihrer Gaststadt Liberec nur noch sehr wenig an einen der berühmten Söhne der Stadt erinnerte – an Otfried Preußler. Preußler wieder in das Gedächtnis der Stadt zu heben, das war Ziel des Projekts, das Johanna und Michaela (17 Jahre) auf der Tagung präsentierten. Gemeinsam mit ihrem Team hatten sie Kontakt zur Bibliothek in Liberec aufgenommen, mit der Tochter Preußlers  korrespondiert und schließlich mit Unterstützung des Lokalradios eine Lesung in der dortigen deutschen Schule und in der Bibliothek organisiert. „Die größte Schwierigkeit bestand darin, über die große Entfernung Projektpartner zu finden“, so Johanna. Beide Schülerinnen können sich gut vorstellen, noch einmal ein solches Projekt auf die Beine zu stellen – allerdings würden sie sich diesmal etwas suchen, das etwas näher gelegen ist.

Planungsentwurf Biotop für das Bezirksamt Eimsbüttel Gymnasium Corveystraße: Profil Medien und Gesellschaft Jg. 12

Planten den Dornröschen-Kuss: neue Ideen für ein verschlafenes Biotop

Das Gymnasium Corveystraße gehört in Hamburg zu den Pilotschulen im Service-Learning. Dieses Schuljahr machte sich das Oberstufenprofil Medien und Gesellschaft ans engagierte Lernen und erarbeitete im Auftrag und mit Unterstützung des Bezirksamts Eimsbüttel eine Schülerumfrage zur Freiflächennutzung in Lokstedt und Stellingen und ein Konzept, das ein kleines Lokstedter Biotop aus den Dornröschenschlaf wecken kann.

Ein Holzbohlenweg durch die Wiesen, Hochstände und Bänke um ausruhen und Natur betrachten zu können, eine kleine Erläuterungstafel an dem geheimnisvoll verwitterten Obelisken – all diese Ideen könnten das kleinen Biotop zwischen großen Straßen und Bahngelände als ruhigen Erholungsraum für Lokstedter aufwerten – ohne die schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt aus dem Lot zu bringen. Politiklehrer Rainer Güttner hat dieses Projekt zusammen mit dem Fachamt für Stadt- und Landschaftsplanung auf den Weg gebracht. Johanna (19) und Kaja (17) haben sich mit ihrem Schülerteam an die Arbeit gemacht und schließlich das Konzept vorgestellt – nicht nur im Foyer des Bezirksamts, sondern auch vor den Lokalpolitikern im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung. Die zeigten sich beeindruckt von der Plänen und Präsentationen müssen nun darüber entscheiden, wie viel von den Schülerplänen realisiert wird.

Herzlichen Dank an die Tagungsreporterinnen Nele und Julia

Julia Willhöft und Nele Dallmann interviewten die Schülerinnen und Schüler und erstellten die Projektportraits. Selbst Oberstufenschülerinnen zweier Stadtteilschulen und aktiv in den dortigen Schülervertretungen, wollten sie wissen, was Kinder und Jugendliche vom Lernen durch Engagement halten und was aus Schülerperspektive an dieser Unterrichtsform besonders interessant ist.

 

 

 

 

 

Workshops

Wie könnte ein Engagementsprojekt zum Thema Armut aussehen?

Einführung in das Service-Learning
Dr. Heike Schmidt, Projektleiterin ['You:sful], BürgerStiftung Hamburg

Was macht ein gelungenes Service-Learning-Projekt aus, welche Voraussetzungen, welche Qualitätsstandards gibt es im Service-Learning und welchen Nutzen haben sie? Nach einer kurzen Einführung machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran, ihr erstes Lernen-durch-Engagement-Projekt selbst zu entwickeln. Heraus kamen erste Skizzen für die Stadtteilkulturbotschafter für den Sachkunde-, Religions- und Deutschunterricht Jg. 2 Grundschule und der Low-Budget-Führer im Fach Gesellschaft Jg. 9.

>Einführung Lernen durch Engagement, PDF-Datei
>Kulturbotschafter und Low-Budget-Führer, PDF-Datei

Empowerment: Schüler kommen in Verantwortung

Unsere Schüler wachsen an ihrem Engagement

Lisa Grundke, Freiwilligen Agentur Cottbus, Brigitte Dunsch, Monika Schlorf u. Schülerinnen und Schüler des Profils Netzwerk, Gesamtschule Bergedorf

Lernen durch Engagement lebt durch die Ideen der Schüler. Doch wie viel Verantwortung können sie tragen? Wie unterstützen wir sie darin, Ideen zu entwickeln und Projekte durchzuführen? Lisa Grundke von der Freiwilligen Agentur Cottbus stellt Instrumente zur Projektfindung vor und die Lehrerinnen Brigitte Dunsch und Monika Schlorf zeigen gemeinsam mit ihren Schülern, wie Jugendliche sich mit viel Eigenverantwortung für Schule und Quartier engagieren.

>Input Empowerment, PDF-Datei