Vision und Leitlinien

Ehrgeizige Ziele spornen zu tatkräftigem Handeln an. Das Profil einer Bürgerstiftung ist komplex und auf Zukunft angelegt. Es ist daher vernünftig, sich in regelmäßigen Abständen der mittelfristigen Ziele klar zu werden und Markierungen für die eigene Arbeit zu geben. So hat der Vorstand der BürgerStiftung Hamburg sich auf die folgende Vision geeinigt. Wir wollen die dort festgelegten Ziele durch gemeinsames tatkräftiges Handeln erreichen.

 

Die BürgerStiftung Hamburg wird getragen durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter. Ihr erklärtes Ziel ist die Förderung bürgerschaftlichen Engagements. Dieses beginnt in den eigenen Reihen. Die gedeihliche Zusammenarbeit aller ehrenamtlich wie hauptamtlich Aktiven ist uns ein besonderes Anliegen.

 

Unsere Vision


Selbstverständnis der BürgerStiftung Hamburg (Präambel der Satzung): „Die BürgerStiftung Hamburg ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Hamburgerinnen und Hamburgern für ihre Stadt. Sie will dem Gemeinwohl dienen, das Gemeinwesen Hamburg nachhaltig stärken und Kräfte der Innovation mobilisieren. Hierzu sollen Zustiftungen und Spenden eingeworben werden, mit denen die BürgerStiftung Projekte zur Erfüllung der Stiftungszwecke anstößt, fördert und durchführt. Die BürgerStiftung möchte auch Hamburger Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen zur eigenen aktiven Beteiligung an gesellschaftlichen Aufgaben anstiften, Hilfe zur Selbsthilfe geben, insbesondere die Jugend zu Selbstvertrauen und Zukunftshoffnung ermutigen, Anerkennung des Andersseins und gegenseitige Achtung fördern, sowie Verständnis und persönlichen Einsatz für den freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat stärken und das Bewusstsein für politische Verantwortung entwickeln und vertiefen."

• Die BürgerStiftung Hamburg ist ausgewiesene Expertin auf dem Feld der Kinder- und Jugendarbeit in Hamburg. Menschen oder Institutionen, die sich nachhaltig für benachteiligte Kinder oder Jugendliche in Hamburg engagieren möchten, wenden sich an die BürgerStiftung Hamburg.

• Die BürgerStiftung Hamburg ist eine von haupt- und ehrenamtlich Aktiven gestaltete und getragene Institution. Bürgerschaftliches Engagement ist für sie Auftrag und Arbeitsweise in Einem. Hier werden Formen der Zusammenarbeit und gegenseitigen Würdigung erprobt und fortentwickelt.

• Die BürgerStiftung Hamburg ist als unabhängige Gemeinschaftsstiftung erste Adresse für Zustifter, Testatoren und Treuhandstifter in Hamburg. Menschen, die stifterisch in Hamburg tätig werden wollen, aber keine selbstständige Stiftung gründen möchten, wenden sich an die BürgerStiftung Hamburg.

• Die BürgerStiftung Hamburg ist erste Adresse für (vor allem mittelständische) Unternehmen, die sich mit einem eigenen Projekt gemeinnützig in Hamburg engagieren wollen und einen kompetenten Partner suchen. Sie entwickelt Projekte, begleitet sie und führt sie gegebenenfalls in die Selbstständigkeit. Ihr Schwerpunkt liegt dabei zurzeit auf Projekten mit Kindern und Jugendlichen mit besonderem Augenmerk auf Beteiligung und Integration.

• Die BürgerStiftung Hamburg ist der Ansprechpartner für kleine im Schwerpunktfeld der BürgerStiftung tätige Stiftungen, die keine eigene Förderabteilung haben und die darauf vertrauen, dass die BürgerStiftung Hamburg ihre Belange professionell und engagiert wahrnimmt. Sie berät kleine Stiftungen, vermittelt und vernetzt sie gegebenenfalls mit Empfängerinstitutionen.

• Die BürgerStiftung Hamburg ist anerkannt als Institution, die gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam beobachtet und Problemlagen thematisiert. Im Rahmen ihrer jeweiligen Förderschwerpunkte ist sie Anstifter und verlässlicher Partner in Netzwerken.


Leitlinien für Zusammenarbeit und Führung


Präambel
Die hiermit vorgelegten Leitlinien formulieren Zielsetzungen und Ideale für die Zusammenarbeit in der BürgerStiftung Hamburg. Es handelt sich dabei um Maximen, an denen wir uns orientieren wollen und sollen, und nicht um organisatorische Einzelregeln. Ziel ist eine vertrauensvolle und transparente
Kultur des Zusammenwirkens von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern, von Vorstand, Arbeitsgruppen und Abteilungen.


1. Die BürgerStiftung Hamburg fördert bürgerschaftliches Engagement. Ein wesentliches Element hierfür ist die Einbindung von Freiwilligen, die ehrenamtlich Aufgaben in der Stiftung wahrnehmen. Das Ehrenamt ist nicht Selbstzweck, sondern dient, wie auch das Hauptamt, den in der Satzung festgelegten Zielen und Zwecken. Die Qualifikationen und persönlichen Möglichkeiten der Ehrenamtlichen sollen daher mit den Zielen und Hauptaufgaben der BürgerStiftung Hamburg übereinstimmen.


2. In der BürgerStiftung Hamburg engagieren sich Menschen, die eigeninitiativ und verlässlich handeln. Sie binden sich idealerweise längerfristig. Für die Übernahme von Aufgaben mit Entscheidungsbefugnissen wird erwartet: Verbindlichkeit von Zusagen und zeitlichen Verpflichtungen,
Durchhaltevermögen sowie die Bereitschaft zum Dazulernen und zur Weiterbildung. Die BürgerStiftung Hamburg erwartet von allen Mitarbeitern Offenheit sowie Loyalität nach innen und außen.


3. Führungskräfte der BürgerStiftung Hamburg handeln vorbildlich, verlässlich und verantwortungsbewusst. Aufgaben werden von ihnen klar definiert und mit eindeutigen Verantwortlichkeiten delegiert.


4. Ehrenamtliche Tätigkeit in der BürgerStiftung Hamburg soll Freude machen, das Wohlfühlen fördern und Anerkennung finden. Dazu gehört, dass Ehrenamtliche klar definierte Aufgaben mit Verantwortlichkeiten übernehmen sowie sich aktiv an der Weiterentwicklung der BürgerStiftung Hamburg beteiligen.


5. Verantwortliche Mitarbeit bedeutet auf allen Ebenen, relevante Informationen weiterzugeben und sich eigenständig zu informieren. Dabei sind die Grundsätze der Vertraulichkeit zu beachten. Vorstand und Geschäftsstelle sorgen für eine gute und regelmäßige Information der Mitarbeiter über die Arbeit der Stiftung sowie Möglichkeiten zu einem informellen Austausch.


6. Ehrenamtliche und Hauptamtliche sind gleichwertig und arbeiten auf Augenhöhe zusammen. Weisungsbefugnisse ergeben sich aus der Struktur der BürgerStiftung Hamburg jeweils nach Funktion und Position.


7. Alle Mitarbeiter in der BürgerStiftung Hamburg gehen respektvoll und vertrauensvoll miteinander um. Es wird ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und des Vertrauens angestrebt. Kritik soll zeitnah und in direktem Kontakt angesprochen und Konflikte dadurch gelöst werden.


8. In der BürgerStiftung Hamburg hat verbales und nonverbales diskriminierendes (z.B. rassistisches, sexistisches etc.) und gewalttätiges Verhalten keinen Platz. Dies gilt sowohl intern zwischen den Mitarbeitern als auch für den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen in den geförderten Projekten. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter erkennen es als ihre Aufgabe an, Grenzüberschreitungen und Übergriffe bewusst wahrzunehmen, anzusprechen und sich ggf. an die beauftragten Vertrauenspersonen zu wenden.