Geschichte der BürgerStiftung Hamburg

2011
In Osdorf und Lurup, später auch Barmbek und Dulsberg, gehen die ersten Mentor-Mentee-Tandems des Mentorprojekts Yoldaş an den Start. Die Treuhandstiftung „Esperanza“ wird unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg gegründet. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung der Jugendhilfe, der Bildung und Erziehung sowie der Kunst und Kultur. ['You:sful] ist dank zwei großzügiger zweckgebundener Spendenzusagen für fünf Jahre abgesichert, die Projektarbeit im HAMBURGER ANKER und bei der Treuhandstiftung Margot und Ernst Noack Stiftung erfährt eine deutliche Ausweitung.
Die BürgerStiftung Hamburg konzipiert ihren „Preis der BürgerStiftung Hamburg“ neu. Unter dem Motto „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ winkt den künftig maximal zwei Preisträgern, deren Arbeit „den Austausch und das Miteinander fördern“, ein Preisgeld von 10.000 Euro. Für den Preis 2012 gehen rund 100 Bewerbungen ein.
Im November zieht die BürgerStiftung Hamburg in ihre neuen Räumlichkeiten im Kontorhausviertel in der Innenstadt. Der Stiftungsrat wählt Dr. Ulrike Murmann, Pröpstin und Hauptpastorin an St. Katharinen, zur neuen Vorsitzenden. Darüber hinaus beruft er Esin Rager, Geschäftsführerin der Samova GmbH & Co. KG, und Dr. Katrin Vernau, Kanzlerin der Universität Hamburg, in das Gremium.

Insgesamt werden im Jahr 2011 mit rund 790.000 Euro über 50 Projekte und damit etwa 5.000 Kinder und Jugendliche in der Stadt gefördert.

 

2010
Die BürgerStiftung Hamburg gewinnt den 2. Preis (5.000 Euro) der Aktiven Bürgerschaft „Engagement für Familien“ mit dem Stiftungsfonds HAMBURGER ANKER. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Laudatio und überreicht die Preise im März 2010.
Das Projekt „Guter Rat vor Ort“ feiert sein 10-jähriges Bestehen, und die Leseprojekte LeseZeit und Kölibri – gefördert von Gruner+Jahr – werden fünf Jahre alt.
Marianne Tidick scheidet nach neun Jahren Mitgliedschaft im Stiftungsrat und sieben Jahren Stiftungsratsvorsitz aus dem Amt. Zum neuen Stiftungsratsvorsitzenden wird der Notar Prof. Peter Rawert gewählt.
Im Juni 2010 erhält die BürgerStiftung Hamburg eine Zustiftung von 15 Mio. Euro - die bis dahin größte Zuwendung in ihrer Geschichte.

Insgesamt werden im Jahr 2010 mit 690.000 Euro 53 Projekte und damit rund 5.200 Kinder gefördert.

2009
Die BürgerStiftung Hamburg wird auf die Stiftertafel im Hamburger Rathaus aufgenommen.
Am 31. März feiert die Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen mit rund 700 Gästen in der Alten Hagenbeck´schen Dressurhalle.
Anläßlich des Jubiläums wird der Stiftungsfonds HAMBURGER ANKER gegründet.
Zwei neue Großprojekte werden auf den Weg gebracht: das durch die Treuhandstiftung Margot und Ernst Noack geförderte Projekt „fast faster schnelsen“ und das durch eine großzügige Spende einer Hamburger Bürgerin geförderte Projekt „Tollhafen“ auf der Veddel.
Das seit zwei Jahren geförderte Projekt „Musikklang Horn“ erhält den Preis des Wettbewerbs „Familie gewinnt“ vom Bezirk Hamburg-Mitte.

Insgesamt werden in 2009 mit 655.000 Euro 43 Projekte und damit rund 4.700 Kinder gefördert. 


2008
Reimar Tietjen wird neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer.
Start des Mentorprojektes „Güven - Vertrauen“ in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde Hamburg (heute "Yoldaş - Weggefährten") .
Das Tanzprojekt „Step by Step“ erhält einen Anerkennungspreis (5.000 Euro) im Wettbewerb um den Nationalen Förderpreis der Hamburg-Mannheimer Stiftung unter dem Motto „Musik bewegt“.
Als zehnte Treuhandstiftung unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg wird die „Blankenburg´sche Hamburg-Stiftung“ gegründet.
Die Zahl der ehrenamtlich Engagierten in der BürgerStiftung Hamburg steigt auf 360, davon sind rund 250 im Projekt LeseZeit als Vorleserinnen und Vorleser tätig.
Insgesamt werden in 2008 mit 500.000 Euro 45 Projekte und damit rund 4.100 Kinder gefördert.

2007
Dr. Klaus Rollin scheidet im Juni satzungsgemäß aus dem Vorstand aus, und Johanna von Hammerstein übernimmt das Amt der Vorstandssprecherin.
Das Projekt „Step by Step“ geht als Nachfolger von „Focus on YOUth“ mit zehn Klassen an den Start.
In Kooperation mit Tipp24 entwickelt die BürgerStiftung Hamburg das Projekt „generation@“, ein Bildungsangebot für Jugendliche für mehr Sicherheit im Internet.
Insgesamt werden 38 Projekte für Kinder und Jugendliche gefördert.
Als neue Treuhandstiftungen werden die Margot und Ernst Noack Stiftung und die Treuhandstiftung C. Kaehlert errichtet.
Die Initiative Bürgerstiftungen zeichnet die BürgerStiftung Hamburg mit dem Förderpreis für beispielhafte Rechenschaftsberichte aus.
Der zweite Hamburger Stiftungstag wird mit großem Erfolg durch die BürgerStiftung Hamburg ausgerichtet.

2006
Das Tanzprojekt „Focus on YOUth“ wird entwickelt und in Kooperation mit der Haspa Hamburg Stiftung durchgeführt. Schüler der Gesamtschule Allermöhe und der Ballettschule von John Neumeier ernten großen Beifall bei zwei Aufführungen in der Hamburger Staatsoper. Dieses Projekt wird im Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ preisgekrönt.
Elb:Station“, ein Projekt zur Medienkompetenz wird für die MPC Capital Stiftung entwickelt und in Kooperation durchgeführt.
Logo und optischer Auftritt werden überarbeitet und ein neuer Internet-Auftritt eingerichtet.
Die „Karl Andreas Voss Erben Stiftung“ wird als Treuhandstiftung errichtet.

2005
Die Körber-Stiftung verleiht der BürgerStiftung Hamburg die „Hamburger Tulpe“ für das Projekt Streetsoccer, ein Preis zur Förderung des interkulturellen Gemeinsinns.
Der erste „Abend der BürgerStiftung Hamburg“ findet statt mit dem Ziel, Unterstützungsbereitschaft bei vermögenden Hamburger Bürgerinnen und Bürgern zu wecken.

2004
Erste Unternehmenskooperation mit dem Verlagshaus Gruner + Jahr: Förderung von Leseprojekte beginnt: LeseZeit und der Leseclub im Kölibri St. Pauli.
Die BürgerStiftung Hamburg fördert das Projekt „LuKuLuLe“.
Als sechste Treuhandstiftung wird die „Stiftung Hamburg-Verbundenheit“ errichtet.
Zum 5. Geburtstag der BürgerStiftung wird die alljährliche Matinee etabliert und zum ersten Mal der „Preis der BürgerStiftung Hamburg“ verliehen.

2003
Marianne Tidick (Kultusministerin Schleswig-Holstein a.D.) wird zur Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt.
Die BürgerStiftung Hamburg gewinnt unter 63 Bewerbern den 1. Preis der „Aktiven Bürgerschaft 2003“.
Erstmalig wird der BürgerStiftung Hamburg das „Gütesiegel der Initiative Bürgerstiftungen“ verliehen. Seither erhält sie alle zwei Jahre die Bestätigung, dass sie die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ erfüllt.

2002

Neue große Projekte werden gefördert: Streetsoccer Liga Hamburg, Segelprojekt in Neu-Allermöhe, Kinder-Kunst-Klub in Kirchdorf-Süd.
Die BürgerStiftung Hamburg hilft bei der Gründung des Vereins Musica Altona.
Drei weitere Treuhandstiftungen werden errichtet: „Helga Bruhn Stiftung“, „Gudrun Halbrock Stiftung zum Wohle der Kinder“, „August Mohr Stiftung“.

2001

An die BürgerStiftung Hamburg werden 88 Förderanträge gestellt. 17 Projekte werden gefördert. Die BürgerStiftung beginnt, auch eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
Die zweite Treuhandstiftung „Treuhandstiftung Füreinander“ wird errichtet.

2000

Die BürgerStiftung Hamburg bezieht eigene Räume am Mittelweg 120 und Dr. Hugbert Flitner wird der erste ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung.
Die erste Treuhandstiftung „Treuhandstiftung Marienhöhe“ wird errichtet.
Aufnahme der BürgerStiftung in den Initiativkreis Hamburger Stiftungen.
Die BügerStiftung Hamburg  wird Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und im TCFN (Transatlantic Community Foundation Network).

1999

31.3.1999 die BürgerStiftung Hamburg wird mit ihrer Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht rechtsfähig. Erster Vorstandssprecher wird der Notar Dr. Klaus Rollin, erste Stiftungsratsvorsitzende wird Dagmar Reim, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg des NDR. Im gleichen Jahr starteten neben Hot Schrott auch die beiden Projekte Sport gegen Gewalt (Jenfeld) und Guter Rat vor Ort (St. Pauli).
 
1997/98 Gründung der BürgerStiftung Hamburg
Der Gedanke, eine Bürgerstiftung in Hamburg zu gründen, ging auf zwei ganz unterschiedliche Anstöße zurück:

Einen setzte im Spätherbst 1997 Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Initiator der Bürgerstiftung Hannover und einer der entscheidenden Protagonisten der deutschen Bürgerstiftungs-Bewegung, mit einem Vortrag in privatem Kreis bei Ruth-Alice v. Bismarck.
Den anderen Anstoß gab im März 1998 in Köln Harriet Barlow, Stiftungsexpertin aus Washington D.C., die bei einer Tagung über „Schenken, Stiften, Engagieren“ einen Workshop zu Community Foundations abhielt. Dort fing Dr. Klaus Rollin, Notar a.D., Feuer. Er wurde bald zur treibenden Kraft der BürgerStiftung Hamburg und ihr erster Vorstandssprecher (bis 2007).

Nach Vorarbeiten im Sommer 1998 riefen Klaus und seine Frau Dr. Marion Rollin zum 1. Oktober 1998 bei sich einen Initiativkreis von 20 Personen zusammen. Er bestand neben Freunden und Bekannten auch aus sechs Teilnehmern des Pfeifferschen Vortrags. In dichter Folge traf sich der Kreis mit hoch engagierten Diskussionen zu Projekt- oder Strategiethemen, zu Satzung, Logo, Sinnspruch, zu Ämterbesetzung und Finanzierungsplanung.

Um die Jahreswende 1998/99 brachten 14 Erststifter aus den Reihen des Initiativkreises das für die Gründung einer Stiftung erforderliche Mindestkapital von 100.000,-- D-Mark zusammen. Am 31. März 1999 wurde die Stiftung mit ihrer Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht rechtsfähig. Schon Anfang April startete das erste operative Projekt: Hot Schrott (Osdorfer Born). Am 1. Juni trat die BürgerStiftung Hamburg erstmalig mit einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit.

Bis zum Jahresende 1999 erreichte die Stiftung durch eine ganze Reihe von Projekten und Medienauftritten Spenden von (jeweils auf Euro umgerechnet) 120.000,-- und Zustiftungen von 230.000,--. Schon nach einem Jahr also war mit immensem ehrenamtlichen Einsatz aus dem Nichts eine der erfolgreichsten deutschen Bürgerstiftungen entstanden.

2011

Umzug der Geschäftsstelle in den Schopenstehl 31

 

 

2010

Preisverleihung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

 

2009

Die BürgerStiftung Hamburg feiert ihr 10-jähriges Bestehen

 

 

2008

Anerkennungspreis für "Step by Step"

2007

Dr. Klaus Rollin, Bürgermeister Ole von Beust und Johanna von Hammerstein

 

2006

Das Kooperationsprojekt "Elb:Station" entsteht

 

2005

"Streetsoccer" gewinnt den Integrationspreis "Hamburger Tulpe"

 

2004

"LeseZeit" wird in Kooperation mit G+J aus der Taufe gehoben.

 

2003

Die BürgerStiftung Hamburg erhält das Gütesiegel

 

2002

Gründung von Musica Altona e.V.

 

1999

"Hot Schrott": ein großes Förderprojekt mit enormer Strahlkraft

 

1998

Mitglieder des Initiativkreises zur Gründung der BürgerStiftung Hamburg