Geschichte der BürgerStiftung Hamburg

2016
Zu Beginn des neuen Jahres initiiert die BürgerStiftung Hamburg unter dem Titel „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg e. V. ein neues operatives  Projekt, das zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement und zur Integration von Geflüchteten beitragen soll. Dafür erhält die Stiftung im April Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von zahlreichen weiteren Förderern.


Am 27. April 2016 unterzeichnet Hans-Joachim Mausolf den Trägervertrag und die Satzung für die 16. Treuhandstiftung unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg.

 

Im Mai erhält die BürgerStiftung Hamburg eine große Zustiftung in Höhe von 1.000.000 Euro zu ihrem Stiftungskapital.


Für das Bauprojekt, das auf dem in Besitz der Treuhandstiftung Margot und Ernst Noack befindlichen Grundstückes in Hamburg-Schnelsen verwirklicht werden soll, ist ein Konzept erarbeitet und im Mai 2016 ein Bauantrag eingereicht worden. Das Konzept sieht 43 Wohneinheiten mit einem hohen Anteil an Sozialwohnungen vor.

 

Seit Juni 2016 beherbergt die BürgerStiftung Hamburg das von mehreren Hamburger Stiftungen für zunächst drei Jahre finanzierte Stiftungsbüro Hamburg, das zunächst die Hamburger Stiftungstage vom 9.-13. Oktober 2017 organisiert und danach auch allen Hamburger Stiftungen für eine unabhängige Beratung und Vernetzung zur Verfügung steht.


Mit der letzten Stiftungsratssitzung am 28. Juni verabschiedet sich nach sechsjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit Barbara Buchsteiner aus dem Vorstand der BürgerStiftung Hamburg. Der Bereich Bürgerschaftliches Engagement liegt ihr weiterhin am Herzen und so wird sie sich auch künftig in diesem Bereich einbringen.


Am 10. Oktober folgen mehr als 400 Stifter, Förderer und Ehrenamtliche der Einladung der BürgerStiftung Hamburg zum Benefiz-Abend 2016. In der Komödie Winterhuder Fährhaus wird ein abwechslungsreiches Programm mit Auftritten aus den Förderprojekten „Zirkus der Generationen“ und „Lukulue“ sowie einer Lesung der Autorin und Tagesschausprecherin Linda Zervakis und einem Auftritt der Liedermacherin Anna Depenbusch geboten.


Am 1. November wird der mit 10.000 Euro dotierte Holger Cassens-Preis an das Projekt „gemeinsam Kirchdorf-Süd“ vergeben. „gemeinsam Kirchdorf-Süd“ ist das durch die Mittel der Bürgerstiftung Hamburg mit unterstützung durch eine Hamburger Familienstiftung ins Leben gerufene, erste geförderte Projekt des Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“ der BürgerStiftung Hamburg.


Mit der 10. Sitzung am 24.  November 2016 feiert der „Kinderbeirat Hamburg“ sein fünfjähriges Bestehen. 18 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 19 Jahren entscheiden seit 2012 mit, in welche Hilfsprojekte für Kinder die zur Verfügung stehenden Fördermittel fließen sollen.


Mit dem Auflösungsbeschluss vom November 2016 geht das Vermögen der Margot und Ernst Noack Stiftung in das Grundstockvermögen der BürgerStiftung Hamburg zum 31.12.2016 auf. Das Stiftungsvermögen erreicht damit eine Höhe von rund 29 Mio. Euro.

 

2015

Im Februar eröffnet die BürgerStiftung Hamburg gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e. V. in Hamburg-Altona die nunmehr siebte Zweigstelle der kostenlosen Rechtsberatung „Guter Rat vor Ort“.
Rund 20 Stiftungen, Vereine und Privatpersonen schließen sich im März für den Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“ zusammen, um freiwilliges Engagement für Geflüchtete finanziell zu flankieren. Im Laufe des Jahres zahlen weitere Initiativen und Personen in den Fördertopf ein, der über 150 Projekte finanziell unterstützt.
Als Dach für Stiftungen lädt die BürgerStiftung Hamburg am 28. April zu einem Netzwerktreffen für ihre TreuhandstifterInnen und KuratorInnen ein.
Am 4. Juni vergibt die Stiftung zum zehnten Mal ihren Preis „Menschen verbinden – Zukunft stiften“.  Die mit 10.000 Euro dotierte und von Claus Heinemann, dem Inhaber des Handelsunternehmens Gebr. Heinemann, gestiftete Auszeichnung erhält das Nachbarschaftsnetzwerk „UnterstützerInnenkreis Flüchtlingsunterkunft Litzowstraße“. Ein Ehrenpreis geht an den Verein „Nestwärme Hamburg“, der Familien mit kranken Kindern entlastet.
Am 25. Juni wird Birgit Schäfer zur neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt. Sie löst damit Johanna von Hammerstein ab, die nach neunjähriger Vorstandstätigkeit satzungsgemäß ausscheidet. Elisabeth Lorenz-Meyer übernimmt das Amt des geschäftsführenden Vorstands von Reimar Tietjen.
Zum neuen Vorstandsbeauftragten für Treuhandstiftungen wird Daniel Harder ernannt. Dr. Andreas Reuß übernimmt den stellvertretenden Vorsitz des Stiftungsrates, in dem Achim Twardy und Dr. Gesa Beckhaus als neue Mitglieder begrüßt werden.
Am 7. September feiern die BürgerStiftung Hamburg, die SAGA GWG und das Institut für urbane Bewegungskulturen e. V. zusammen mit Förderern und Stadtteilbewohnern auf der Veddel die Einweihung des deutschlandweit ersten Mobilplatzes. Die von zahlreichen Spendern finanzierte Spezialkonstruktion erweitert die Kinderaktionshalle „Tollhafen“ um ein attraktives betreutes Bewegungsangebot im Freien.
Zehn Jahre „LeseZeit“ – anlässlich dieses Jubiläums dankt die BürgerStiftung Hamburg allen VorleserInnen mit einer Matinée für ihr langjähriges Engagement. Ehrenamtliche aus dem Projekt, Freunde und Förderer der Stiftung feiern am 27. September im Ohnsorg-Theater. NDR-Moderatorin Julia Westlake führt durch das  Bühnenprogramm mit Beiträgen des Swing-Trios „Die Zimtschnecken“, einer Lesung von Isabella Vértes-Schütter sowie dem jungen Pianisten Furkan Yavuz von „Musica Altona“.
Im Oktober unterzeichnet die BürgerStiftung Hamburg die Selbstverpflichtung zur Transparenz der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Grundlegende Informationen über die BürgerStiftung Hamburg und ihre Arbeit stehen leicht auffindbar auf ihrer Website zur Verfügung.
Der Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“ nimmt im Herbst fünf neue Projekte in sein Programm auf, die das generationenübergreifende Miteinander im Bereich Bewegung, Handwerk, Geschichte und Kultur fördern: „Holzwerkstatt des Haus im Park“, „Zirkus der Generationen“, „Lebenslust für Jung und Alt“, „BAUZEIT“, „Alt bewegt Jung“ sowie „Leben am seidenen Faden“.

 

 

 

 

Die BürgerStiftung Hamburg förderte in 2015 insgesamt 77 Projekte. 8.270 TeilnehmerInnen waren in den geförderten Kinder- und Jugendprojekten zu verzeichnen. Darüber hinaus wurden 440 Familien mit dem Projekten aus dem Themenfonds „Hamburger Anker“ und 280 TeilnehmerInnen mit den Projekten aus dem Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“ erreicht.

 

 

 

2014
Im Februar eröffnet die Rechtsberatung „Guter Rat vor Ort“ einen neuen Standort auf der Veddel und später im Jahr auch in Altona.
Auf der Frühjahrssitzung des Anlagebeirats übergibt Günter Muncke den Vorsitz des unabhängigen und ehrenamtlichen Beirats an Werner Knoche, der mehr als 20 Jahre als Geschäftsführer der HypoVereinsbank-Leasing, jetzt Unicredit-Leasing, tätig war.
Im Rahmen des Theatertages am 4. Juni findet die Staffelübergabe des Projektes „TUSCH“ statt: in den kommenden beiden Schuljahren gibt es 16 neue Partnerschaften zwischen Hamburger Theatern und Schulen.
In Kooperation mit der Stiftung St. Michaelis informiert die BürgerStiftung am 24. September auf der Veranstaltung „Sinn stiften – Zukunft vererben“ im Gemeindehaus des Michels zu den Möglichkeiten einer wohltätigen Nachlassgestaltung.
Am 30. September wird ein Kooperationsvertrag mit der selbstständigen Arnd Wolters und Jürgen L. Peter Stiftung beschlossen.
Über mehrere Monate hinweg wurde das Mentorprojekt Yoldaş umfangreich evaluiert. Die qualitativen Interviews mit den Projektteilnehmern zeigen unter anderem, wie durch die Partnerschaften das kulturelle und gesellschaftliche Verständnis und die Aufgeschlossenheit auf beiden Seiten gefördert werden.
Der Stiftungsfonds Hamburger Anker für Frühe Hilfen für Familien kann 2014 weiter ausgebaut werden: Zu den neuen Projekten zählen der Leuchtturm e. V., der Kinderschutzbund Hamburg, der  Sprungbrett e. V. und Adebar.  Die Gesamtfördersumme wird auf 106.000 Euro erhöht.
Am Tag der Stiftungen, dem 1. Oktober, erhält die BürgerStiftung Hamburg das erstmals verliehene Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung. Ein vom Bundesverband Deutscher Stiftungen berufener Vergabeausschuss bescheinigt damit die gute Qualität in der Verwaltung von Treuhandstiftungen, angefangen bei der Vermögensbewirtschaftung bis hin zur Beachtung des Stifterwillens.
Zum 15-jährigen Jubiläum der BürgerStiftung Hamburg findet am 9. November auf Kampnagel ein Benefiz-Abend mit mehr als 700 Gästen statt. Namhafte Hamburger Künstler wie Stefan Gwildis, Stephan Schad, Anne Weber, Franz Wittenbrink, Sabrina Ascacibar und andere begeistern das Publikum. Zu sehen und hören sind auch Nachwuchskünstler, z.B. die „LuKuLuLe Allstars“ aus dem Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg sowie die von dem ehemaligen „Hot Schrott“-Projektleiter Christian von Richthofen angeleiteten Schüler von „Make Some Noise“. Bei  einer Tombola mit Gewinnen, die großzügig von Hamburger Unternehmen und Institutionen gespendet wurden, werden 7.300 Euro an Spendengeldern gesammelt. Die Gesamteinnahmen in Höhe von über 50.000 Euro an diesem Abend gehen an die Förderprojekte der BürgerStiftung Hamburg.
Anlässlich des 15-jährigen Jubiläums startet die BürgerStiftung Hamburg einen neuen Förderschwerpunkt:
Mit dem Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“ sollen in Zukunft Projekte gefördert werden, die gezielt das Miteinander von Jung und Alt stärken.
Das angestrebte Förderziel von 150.000 Euro für den Mobilplatz, ein speziell konzipierter Außenspielplatz für den „Tollhafen“, die Kinderaktionshalle auf der Veddel, wird dank großzügiger Spenden im Dezember erreicht. Im Jahr 2015 kann mit dem Bau begonnen werden. 

 
Die BürgerStiftung Hamburg unterstützte in 2014 insgesamt 71 Projekte. Die Fördersumme dafür überschritt erstmals die Millionengrenze. Derzeit betreut die BürgerStiftung 14 Treuhandstiftungen unter ihrem Dach.


2013
Am 16. April wird zum 9. Mal der Preis der BürgerStiftung Hamburg vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte und von der Kanzlei Latham & Watkins gespendete Preis geht 2013 an die „Projekte in Hamburger Wohnunterkünften“, die vom Hamburger Landesverband des Deutschen Kinderschutzbundes in Zusammenarbeit mit „fördern & wohnen Hamburg“ und weiteren Partnern entwickelt wurden.
Vom 2. bis 4. Mai ist die BürgerStiftung Hamburg beim 34. Kirchentag vertreten, der zum Thema „So viel du brauchst“ in ganz Hamburg stattfindet.
Am 10. Juni 2013 lädt das „TUSCH“ Hamburg-Team Gäste aus Politik, Wissenschaft, Schule und Theater zu einem Fest in das Theater Gaußstraße ein. Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler und Thalia Intendant Joachim Lux geben der Veranstaltung mit dem Titel „TUSCH verstört, TUSCH verbindet, TUSCH verändert“ zur Halbzeit der zweijährigen Tusch-Partnerschaften einen würdigen Rahmen.
Der Jahresempfang für Freunde und Förderer der Stiftung – der „Abend der BürgerStiftung Hamburg 2013“ – wird im September in den Mozartsälen gefeiert. Die Moderation übernimmt die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis, das Programm bestreiten Kinder und Aktive aus Projekten und der Schauspieler Ulrich Pleitgen.
„Stiftungen bewegen die Stadt“ lautet das Motto der 4. Hamburger Stiftungstage, die vom 16. bis 19. Oktober stattfinden und bei denen die BürgerStiftung Hamburg nicht nur als Teilnehmerin, sondern vor allem als Organisatorin auftritt.
Im September 2013 stirbt nach längerer Krankheit und dennoch unerwartet der Mitbegründer und Spiritus Rector der BürgerStiftung Hamburg Klaus Rollin im Alter von 78 Jahren. Im Dezember 2013 stirbt Ruth-Alice von Bismarck, die bei der Gründung und auch in den folgenden Jahren der BürgerStiftung und der dahinter stehenden Idee sehr eng verbunden war.
Neu in den Stiftungsrat gewählt werden 2013 insgesamt vier neue Mitglieder: Gerhard Delling, Moderator der ARD Sportschau und des Wochenspiegels, Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts, der Verleger Klaus Humann (Aladin Verlag) und Olaf Meuser, der 2013 aus dem aktiven Dienst für die Deutsche Bank ausschied. 
Zwei neue Treuhandstiftungen werden im Dezember unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg gegründet: die Wilhelm-Stüwe-Stiftung und die Böge-Stiftung.


Die BürgerStiftung Hamburg fördert in 2013 insgesamt 69 Projekte mit ca. 850.000 Euro. Sie hat damit etwa 7.100 Kinder und Jugendliche in Hamburg erreicht.


2012

Im Januar erhalten die beiden Mitbegründer der BürgerStiftung Hamburg, Johanna von Hammerstein und Klaus Rollin, von der Justizsenatorin Jana Schiedek das Verdienstkreuz am Bande für ihre ehrenamtliche Arbeit. Im Februar wird das neue Haus mitten im Herzen der Stadt mit einer großen Feier eingeweiht – die Projekte geben auf allen Ebenen des Hauses mit verschiedenen Aktionen und Vorführungen einen vielseitigen und lebendigen Eindruck ihrer Arbeit. Auch der Erste Bürgermeister Hamburg, Olaf Scholz, ist unter den rund 800 geladenen Gästen. Am 25. April vergibt die BürgerStiftung bereits zum achten Mal den „Preis der BürgerStiftung Hamburg". Zum ersten Mal ist der Preis mit 10.000 Euro dotiert, das Preisgeld ist gespendet von der internationalen Anwaltssozietät Latham & Watkins und geht an das Projekt „Junge Vorbilder“ des Vereins verikom e. V.
Nur vier Tage später schwingen sich die Akteure der BürgerStiftung auf ihre Sättel. Unter dem Motto „Bürger bewegen“ fährt der Hannoveraner Kriminologe und Bürgerstiftungsakteur Prof. Dr. Christian Pfeiffer auf seinem Fahrrad durch die ganze Republik, um auf die Bürgerstiftungsidee aufmerksam zu machen. Die Hamburger Etappe führt von Volksdorf bis nach Wilhelmsburg, zum „Tollhafen“, einem Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg, dem auch die Erlöse aus dieser Tour zugute kommen.
Im Juni wird Ulrich Mumm, pensionierter Schulleiter des Gymnasiums ALLEE in Hamburg-Altona, in den Vorstand gewählt. Die BürgerStiftung übernimmt das Projekt „TUSCH – Theater und Schule“ von der Körber-Stiftung und wird es zusammen mit der Behörde für Schule und Berufsbildung, der Kulturbehörde und der Stiftung Mercator inhaltlich weiterentwickeln.
Im November lädt die BürgerStiftung Hamburg zu einem Abend mit Fundraising-Schwerpunkt ein: „Poesie und Piano trifft blond & blau“ heißt es am 24. November in der Stadtteilschule Am Hafen in St. Pauli. Die Spenden dieses Abends gehen an Yoldaş.

Die BürgerStiftung Hamburg förderte in 2012 insgesamt 62 Projekte mit ca. 850.000 Euro. Sie hat damit etwa 7.100 Kinder und Jugendliche in Hamburg erreicht.


2011
In Osdorf und Lurup, später auch Barmbek und Dulsberg, gehen die ersten Mentor-Mentee-Tandems des Mentorprojekts Yoldaş an den Start. Die Treuhandstiftung „Esperanza“ wird unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg gegründet. Zweck der Stiftung ist unter anderem die Förderung der Jugendhilfe, der Bildung und Erziehung sowie der Kunst und Kultur. ['You:sful] ist dank zwei großzügiger zweckgebundener Spendenzusagen für fünf Jahre abgesichert, die Projektarbeit im HAMBURGER ANKER und bei der Treuhandstiftung Margot und Ernst Noack Stiftung erfährt eine deutliche Ausweitung.
Die BürgerStiftung Hamburg konzipiert ihren „Preis der BürgerStiftung Hamburg“ neu. Unter dem Motto „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ winkt den künftig maximal zwei Preisträgern, deren Arbeit „den Austausch und das Miteinander fördern“, ein Preisgeld von 10.000 Euro. Für den Preis 2012 gehen rund 100 Bewerbungen ein.
Im November zieht die BürgerStiftung Hamburg in ihre neuen Räumlichkeiten im Kontorhausviertel in der Innenstadt. Der Stiftungsrat wählt Dr. Ulrike Murmann, Pröpstin und Hauptpastorin an St. Katharinen, zur neuen Vorsitzenden. Darüber hinaus beruft er Esin Rager, Geschäftsführerin der Samova GmbH & Co. KG, und Dr. Katrin Vernau, Kanzlerin der Universität Hamburg, in das Gremium.

Insgesamt wurden im Jahr 2011 mit 810.000 Euro 60 Projekte und damit etwa 6.200 Kinder und Jugendliche in der Stadt gefördert.

 

2010
Die BürgerStiftung Hamburg gewinnt den 2. Preis (5.000 Euro) der Aktiven Bürgerschaft „Engagement für Familien“ mit dem Stiftungsfonds HAMBURGER ANKER. Bundeskanzlerin Angela Merkel hält die Laudatio und überreicht die Preise im März 2010.
Das Projekt „Guter Rat vor Ort“ feiert sein 10-jähriges Bestehen, und die Leseprojekte LeseZeit und Kölibri – gefördert von Gruner+Jahr – werden fünf Jahre alt.
Marianne Tidick scheidet nach neun Jahren Mitgliedschaft im Stiftungsrat und sieben Jahren Stiftungsratsvorsitz aus dem Amt. Zum neuen Stiftungsratsvorsitzenden wird der Notar Prof. Peter Rawert gewählt.
Im Juni 2010 erhält die BürgerStiftung Hamburg eine Zustiftung von 15 Mio. Euro – die bis dahin größte Zuwendung in ihrer Geschichte.

Insgesamt werden im Jahr 2010 mit 690.000 Euro 53 Projekte und damit rund 5.200 Kinder gefördert.

2009
Die BürgerStiftung Hamburg wird auf die Stiftertafel im Hamburger Rathaus aufgenommen.
Am 31. März feiert die Stiftung ihr 10-jähriges Bestehen mit rund 700 Gästen in der Alten Hagenbeck´schen Dressurhalle.
Anläßlich des Jubiläums wird der Stiftungsfonds HAMBURGER ANKER gegründet.
Zwei neue Großprojekte werden auf den Weg gebracht: das durch die Treuhandstiftung Margot und Ernst Noack geförderte Projekt „fast faster schnelsen“ und das durch eine großzügige Spende einer Hamburger Bürgerin geförderte Projekt „Tollhafen“ auf der Veddel.
Das seit zwei Jahren geförderte Projekt „Musikklang Horn“ erhält den Preis des Wettbewerbs „Familie gewinnt“ vom Bezirk Hamburg-Mitte.

Insgesamt werden in 2009 mit 655.000 Euro 43 Projekte und damit rund 4.700 Kinder gefördert. 


2008
Reimar Tietjen wird neuer ehrenamtlicher Geschäftsführer.
Start des Mentorprojektes „Güven – Vertrauen“ in Kooperation mit der Türkischen Gemeinde Hamburg (heute "Yoldaş – Weggefährten") .
Das Tanzprojekt „Step by Step“ erhält einen Anerkennungspreis (5.000 Euro) im Wettbewerb um den Nationalen Förderpreis der Hamburg-Mannheimer Stiftung unter dem Motto „Musik bewegt“.
Als zehnte Treuhandstiftung unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg wird die „Blankenburg´sche Hamburg-Stiftung“ gegründet.
Die Zahl der ehrenamtlich Engagierten in der BürgerStiftung Hamburg steigt auf 360, davon sind rund 250 im Projekt LeseZeit als Vorleserinnen und Vorleser tätig.
Insgesamt werden in 2008 mit 500.000 Euro 45 Projekte und damit rund 4.100 Kinder gefördert.

2007
Dr. Klaus Rollin scheidet im Juni satzungsgemäß aus dem Vorstand aus, und Johanna von Hammerstein übernimmt das Amt der Vorstandssprecherin.
Das Projekt „Step by Step“ geht als Nachfolger von „Focus on YOUth“ mit zehn Klassen an den Start.
In Kooperation mit Tipp24 entwickelt die BürgerStiftung Hamburg das Projekt „generation@“, ein Bildungsangebot für Jugendliche für mehr Sicherheit im Internet.
Insgesamt werden 38 Projekte für Kinder und Jugendliche gefördert.
Als neue Treuhandstiftungen werden die Margot und Ernst Noack Stiftung und die Treuhandstiftung C. Kaehlert errichtet.
Die Initiative Bürgerstiftungen zeichnet die BürgerStiftung Hamburg mit dem Förderpreis für beispielhafte Rechenschaftsberichte aus.
Der zweite Hamburger Stiftungstag wird mit großem Erfolg durch die BürgerStiftung Hamburg ausgerichtet.

2006
Das Tanzprojekt „Focus on YOUth“ wird entwickelt und in Kooperation mit der Haspa Hamburg Stiftung durchgeführt. Schüler der Gesamtschule Allermöhe und der Ballettschule von John Neumeier ernten großen Beifall bei zwei Aufführungen in der Hamburger Staatsoper. Dieses Projekt wird im Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ preisgekrönt.
Elb:Station“, ein Projekt zur Medienkompetenz, wird für die MPC Capital Stiftung entwickelt und in Kooperation durchgeführt.
Logo und optischer Auftritt werden überarbeitet und ein neuer Internet-Auftritt eingerichtet.
Die „Karl Andreas Voss Erben Stiftung“ wird als Treuhandstiftung errichtet.

2005
Die Körber-Stiftung verleiht der BürgerStiftung Hamburg die „Hamburger Tulpe“ für das Projekt Streetsoccer, ein Preis zur Förderung des interkulturellen Gemeinsinns.
Der erste „Abend der BürgerStiftung Hamburg“ findet statt mit dem Ziel, Unterstützungsbereitschaft bei vermögenden Hamburger Bürgerinnen und Bürgern zu wecken.

2004
Erste Unternehmenskooperation mit dem Verlagshaus Gruner + Jahr: Förderung von Leseprojekte beginnt: LeseZeit und der Leseclub im Kölibri St. Pauli.
Die BürgerStiftung Hamburg fördert das Projekt „LuKuLuLe“.
Als sechste Treuhandstiftung wird die „Stiftung Hamburg-Verbundenheit“ errichtet.
Zum 5. Geburtstag der BürgerStiftung wird die alljährliche Matinee etabliert und zum ersten Mal der „Preis der BürgerStiftung Hamburg“ verliehen.

2003
Marianne Tidick (Kultusministerin Schleswig-Holstein a.D.) wird zur Vorsitzenden des Stiftungsrates gewählt.
Die BürgerStiftung Hamburg gewinnt unter 63 Bewerbern den 1. Preis der „Aktiven Bürgerschaft 2003“.
Erstmalig wird der BürgerStiftung Hamburg das „Gütesiegel der Initiative Bürgerstiftungen“ verliehen. Seither erhält sie alle zwei Jahre die Bestätigung, dass sie die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung“ erfüllt.

2002

Neue große Projekte werden gefördert: Streetsoccer Liga Hamburg, Segelprojekt in Neu-Allermöhe, Kinder-Kunst-Klub in Kirchdorf-Süd.
Die BürgerStiftung Hamburg hilft bei der Gründung des Vereins Musica Altona.
Drei weitere Treuhandstiftungen werden errichtet: „Helga Bruhn Stiftung“, „Gudrun Halbrock Stiftung zum Wohle der Kinder“, „August Mohr Stiftung“.

2001

An die BürgerStiftung Hamburg werden 88 Förderanträge gestellt. 17 Projekte werden gefördert. Die BürgerStiftung beginnt, auch eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
Die zweite Treuhandstiftung „Treuhandstiftung Füreinander“ wird errichtet.

2000

Die BürgerStiftung Hamburg bezieht eigene Räume am Mittelweg 120 und Dr. Hugbert Flitner wird der erste ehrenamtliche Geschäftsführer der Stiftung.
Die erste Treuhandstiftung „Treuhandstiftung Marienhöhe“ wird errichtet.
Aufnahme der BürgerStiftung in den Initiativkreis Hamburger Stiftungen.
Die BügerStiftung Hamburg wird Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen und im TCFN (Transatlantic Community Foundation Network).

1999

31.3.1999 die BürgerStiftung Hamburg wird mit ihrer Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht rechtsfähig. Erster Vorstandssprecher wird der Notar Dr. Klaus Rollin, erste Stiftungsratsvorsitzende wird Dagmar Reim, Direktorin des Landesfunkhauses Hamburg des NDR. Im gleichen Jahr starteten neben Hot Schrott auch die beiden Projekte Sport gegen Gewalt (Jenfeld) und Guter Rat vor Ort (St. Pauli).
 
1997/98 Gründung der BürgerStiftung Hamburg
Der Gedanke, eine Bürgerstiftung in Hamburg zu gründen, ging auf zwei ganz unterschiedliche Anstöße zurück:

Einen setzte im Spätherbst 1997 Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Initiator der Bürgerstiftung Hannover und einer der entscheidenden Protagonisten der deutschen Bürgerstiftungs-Bewegung, mit einem Vortrag in privatem Kreis bei Ruth-Alice v. Bismarck.
Den anderen Anstoß gab im März 1998 in Köln Harriet Barlow, Stiftungsexpertin aus Washington D.C., die bei einer Tagung über „Schenken, Stiften, Engagieren“ einen Workshop zu Community Foundations abhielt. Dort fing Dr. Klaus Rollin, Notar a.D., Feuer. Er wurde bald zur treibenden Kraft der BürgerStiftung Hamburg und ihr erster Vorstandssprecher (bis 2007).

Nach Vorarbeiten im Sommer 1998 riefen Klaus und seine Frau Dr. Marion Rollin zum 1. Oktober 1998 bei sich einen Initiativkreis von 20 Personen zusammen. Er bestand neben Freunden und Bekannten auch aus sechs Teilnehmern des Pfeifferschen Vortrags. In dichter Folge traf sich der Kreis mit hoch engagierten Diskussionen zu Projekt- oder Strategiethemen, zu Satzung, Logo, Sinnspruch, zu Ämterbesetzung und Finanzierungsplanung.

Um die Jahreswende 1998/99 brachten 14 Erststifter aus den Reihen des Initiativkreises das für die Gründung einer Stiftung erforderliche Mindestkapital von 100.000,-- D-Mark zusammen. Am 31. März 1999 wurde die Stiftung mit ihrer Genehmigung durch die Stiftungsaufsicht rechtsfähig. Schon Anfang April startete das erste operative Projekt: Hot Schrott (Osdorfer Born). Am 1. Juni trat die BürgerStiftung Hamburg erstmalig mit einer Pressekonferenz an die Öffentlichkeit.

Bis zum Jahresende 1999 erreichte die Stiftung durch eine ganze Reihe von Projekten und Medienauftritten Spenden von (jeweils auf Euro umgerechnet) 120.000,-- und Zustiftungen von 230.000,--. Schon nach einem Jahr also war mit immensem ehrenamtlichen Einsatz aus dem Nichts eine der erfolgreichsten deutschen Bürgerstiftungen entstanden.

2015

Ivo Hoin, Birgit Schäfer und Torsten Kruse bei der Eröffnung des Mobilplatzes.

 

2014

Großer Benefiz-Abend zum 15-jährigen Jubiläum.

 

2013

Johanna von Hammerstein, Ulrich Pleitgen und Linda Zervakis beim „Abend der BürgerStiftung Hamburg“ in den Mozartsälen


2012
Einweihung mit Bürgermeister Olaf Scholz.


2011

Umzug der Geschäftsstelle in den Schopenstehl 31

 

 

2010

Preisverleihung durch Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

 

2009

Die BürgerStiftung Hamburg feiert ihr 10-jähriges Bestehen

 

 

2008

Anerkennungspreis für "Step by Step"

2007

Dr. Klaus Rollin, Bürgermeister Ole von Beust und Johanna von Hammerstein

 

2006

Das Kooperationsprojekt "Elb:Station" entsteht

 

2005

"Streetsoccer" gewinnt den Integrationspreis "Hamburger Tulpe"

 

2004

"LeseZeit" wird in Kooperation mit G+J aus der Taufe gehoben.

 

2003

Die BürgerStiftung Hamburg erhält das Gütesiegel

 

2002

Gründung von Musica Altona e.V.

 

1999

"Hot Schrott": ein großes Förderprojekt mit enormer Strahlkraft

 

1998

Mitglieder des Initiativkreises zur Gründung der BürgerStiftung Hamburg