Preis der BürgerStiftung Hamburg 2017

Foto: Kirsten Haarmann

„Menschen verbinden – Zukunft stiften“

Vergabe des Preises der BürgerStiftung Hamburg im KörberForum 2017

 

Ungewohnte Klänge schallten durch das gut besuchte KörberForum, doch schnell wippten Köpfe, Füße und Programmhefte im Takt mit: Die jungen Musiker von „Sedah Hajusom bereicherten mit ihrer Performance aus afghanischem Gesang, Rap und Instrumentalmusik die Verleihung des Preises der BürgerStiftung Hamburg 2017.

Vor gut 150 geladenen Gästen begann der Abend mit einer Begrüßung von Dr. Jochen Sunken im Namen der KörberStiftung, die ihre Räume für die Preisverleihung kostenlos zur Verfügung stellte. Anschließend übermittelte Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, ein Grußwort des Senats. Die Vorsitzende des Vorstands der BürgerSitftung Birgit Schäfer hieß die Freunde und Förderer der Stiftung, die Jury, die Finalisten und Preisträger willkommen. Sie betonte, dass es gerade in Zeiten, in denen sich viele Bürger gegen etwas engagieren, besonders schön sei, Projekte und Menschen zu ehren, die sich FÜR etwas einsetzten. Nach dem ersten schwungvollen Auftritt von „Sedah Hajusom“, einer Gruppe aus jungen Geflüchteten und erfahrenen Musikern und Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg, griff Gastredner Lars Haider, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts und Mitglied im Stiftungsrat, die Einsatzfreude der Hamburger in seiner Ansprache auf. Typisch hanseatisch sei es, für die Probleme von anderen Menschen schnell und einfach Lösungen zu finden, ohne großes Aufsehen darum zu machen.

Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Preisverleihung selbst. Aus 32 Bewerbungen wurden von der Jury zwei Projekte ausgewählt, die den Leitsatz der BürgerStiftung „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ wirkungsvoll umsetzen und das Miteinander in der Gesellschaft fördern: Das Inklusionsprojekt „All inclusive“ vom Goldbekhaus e. V. ermöglicht Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe durch motorische oder kognitive Einschränkungen, soziale Benachteiligung oder Flucht erschwert ist, eine gleichberechtigte Partizipation in Theater-, Tanz-, Medien- und Sportangeboten. Mit dem ehrenamtlichen Mentorprogramm „Zeit für Zukunft“ des Mentoren für Kinder e. V. werden Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden, enge Bezugspersonen zur Seite gestellt, die mit ihnen Schönes erleben, aber auch Ansprechpartner für Sorgen und Nöte sind. Beide Projekte teilen sich das Preisgeld von 10.000 Euro, das wie schon in den vergangenen Jahren von der Gebr. Heinemann SE & Co. KG zur Verfügung gestellt wurde.

Nach der Ehrung der Preisträger und einem musikalischen Abschluss von „Sedah Hajusom“ klang der Abend bei angeregten Gesprächen, Wein und Fingerfood im Foyer des KörberForums aus.

 

 

 

 

Fotos: Kirsten Haarmann