Stiftung Hamburg-Verbundenheit

Die Stiftung Hamburg-Verbundenheit ist eine Verbrauchsstiftung unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg. Ihr Gründer Reinhold Scharnberg, verstorben im Juli 2014, hatte die Luftangriffe auf Hamburg im Zweiten Weltkrieg miterlebt. Seine 2003 gegründete Stiftung widmet sich dem Andenken an die Bombenopfer sowie der politischen Volksbildung und der Heimatpflege. So wurden  vier Gedenkstellen an die Hamburger Bombenopfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof errichtet und die Dauerausstellung „Gomorrha 1943 – die Zerstörung Hamburgs im Luftkrieg“ im Mahnmahl St. Nikolai finanziert.


Kennzeichnend für eine Verbrauchsstiftung ist, dass ihr Vermögen für den Stiftungszweck aufgebraucht wird. Das Kapital der Stiftung Hamburg-Verbundenheit wurde zum überwiegenden Teil in die Eröffnung einer Dauerausstellung investiert, die den angloamerikanischen Bombenangriff „Gomorrha“ auf Hamburg 1943 im Mahnmahl St. Nikolai dokumentiert.
Reinhold Scharnberg bedachte die BürgerStiftung Hamburg in seinem Testament, so dass diese auch über den Tod des Stifters hinaus in seinem Sinne tätig sein kann. Aktuell wird die Jugendbauhütte „Hufnerhaus“ unterstützt. SchulabgängerInnen restaurieren im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres das fast 500 Jahre alte Bauernhaus, das zuvor kurz vor dem Abriss stand und eines der ältesten seiner Art in Norddeutschland ist.

Nachruf auf Reinhold Scharnberg

 

Förderung

 

·      Jugendbauhütte „Hufnerhaus“ der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

Das Hufnerhaus im November 2016
Stand der Restaurierungsarbeiten im Dezember 2016