BürgerStiftung Hamburg nimmt teil am Transatlantischem Austausch - USA präsentieren „Best Practice Beispiele“ bei der Integration von MigrantInnen und Geflüchteten

Die Hamburg Delegation des Austauschs bei der Recherchereise (Foto: Will Maier)

22.05.2018 - Voneinander lernen war das Motto des Fachaustauschs „Welcoming Communities Transatlantic Exchange“, an dem auch die BürgerStiftung Hamburg im Rahmen ihres Projektes „Landungsbrücken für Geflüchtete“ in diesem Jahr teilnahm. Vom 28. April bis zum 10. Mai reiste eine Hamburger Delegation in die USA und kam mit  ExpertInnen und IntegrationspraktikerInnen aus Behörde, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ins Gespräch. Inhalt waren bewährte Praxisansätze zur Integration von Geflüchteten und MigrantInnen sowie die Öffnung der aufnehmenden Kommunen. „Es war beeindruckend zu sehen, wie sich die Zivilgesellschaft, aber auch lokale Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Washington, Boston und Anchorage/Alaska trotz der nicht einfachen gesamtpolitischen Situation für ihre Kommunen und Städten als Orte der Vielfalt und Offenheit einsetzen“, erzählt Lena Blum, Projektleiterin von „Landungsbrücken für Geflüchtete“ begeistert.

Nun werden die Erkenntnisse der Reise sowohl innerhalb der Hamburg Delegation als auch in der BürgerStiftung Hamburg ausgewertet und fließen in die Projektarbeit ein, bevor dann im Herbst der Gegenbesuch der US-Delegierten und eine Abschlusskonferenz stattfindet. 

Weitere Informationen zum Projekt  „Landungsbrücken für Geflüchtete -Patenschaften in Hamburg stärken" finden Sie hier.

BürgerStiftung Hamburg erneut mit dem Qualitätssiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung ausgezeichnet

Birgit Radow vom Bundesverband Deutscher Stiftungen übergibt die Urkunde des Qualitätssiegels. (Foto: David Ausserhofer)

16.05.2018 - Beim heutigen Start des Deutschen StiftungsTages in Nürnberg zeichnete der Bundesverband Deutscher Stiftungen zum zweiten Mal Institutionen für ihre transparente und professionelle Treuhandstiftungsverwaltung aus. Die BürgerStiftung Hamburg zählte bereits 2014 zu den ersten Ausgezeichneten und erhält nun erneut das Qualitätssiegel, das jeweils für drei Jahre vergeben wird.
Dr. Christian Sundermann, Geschäftsführender Direktor des Vergabeausschusses betonte bei der Verleihung: „Eine Treuhandstiftung ist eine besonders flexible Art des Stiftens, aber auch eine besonders schutzbedürftige. Die ausgezeichneten Siegelträger sind sich dieser Verantwortung bewusst und bekennen sich zu Transparenz und qualitätsvoller Verwaltung. Sie definieren mit ihrer Arbeit einheitliche und hohe Standards im Markt der Stiftungsverwaltung.“


Ein unabhängiger, neunköpfiger Vergabeausschuss mit besonderer Expertise in den Bereichen Recht, Rechnungslegung und Wirtschaftsprüfung, Vermögensbewirtschaftung und der Treuhandstiftungsverwaltung prüft die Anträge. Angesiedelt ist der Vergabeausschuss beim Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Kriterien für das Siegel basieren auf den im Jahr 2012 verabschiedeten Grundsätzen guter Verwaltung von Treuhandstiftungen. Weitere Informationen über das Siegel: www.stiftungstreuhaender.org


Die BürgerStiftung Hamburg betreut derzeit 15 Treuhandstiftungen unter ihrem Dach und steht diesen unterstützend und beratend als Partnerin zur Seite. 

Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete“ lud zum jährlichen Erfahrungs- und Wissensaustausch zu einer Open Space-Konferenz

Podiumsdiskussion zum Auftakt der Veranstaltung (Foto: Anne Oschatz)

27.04.2018 - Rund 60 Engagierte aus Hamburger Patenprojekte kamen am  21. April auf Einladung des Projekts „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ zu einem Erfahrungs-und Wissensaustausch zusammen. Ulrich Mumm, Vorstandsmitglied der BürgerStiftung Hamburg und  Thomas Albrecht, Vorstand des Kooperationspartners Mentor.Ring Hamburg e.V. dankten den vielen Paten und Patinnen für ihr Engagement.

Mit einem Perspektivwechsel startete die Tagung: Housam Abo Essa, vom Patenprojekt des Sozialdienst katholischer Frauen (Skf), Narvan Sayed von „bee4change" und Mohammad Alkhalaf vom Patenprojekt „connect“  berichteten bei einer Podiumsdiskussion aus ihren Patenschaften und kamen zu dem Schluss, dass diese vor allem dann ihre beste Wirkung entfalten können, wenn sie Hilfe zur Selbsthilfe leisten. In der darauffolgenden Open Space-Konferenz konnten die Teilnehmenden ihre Themen selbst bestimmen: Die Akquise neuer Engagierter, die Kooperation mit Unternehmen oder Schule und die gute Vorbereitung und Begleitung von Mentoren und Geflüchteten wurden als dringliche Aufgaben festgestellt, intensiv bearbeitet und diskutiert.  Mit einem gemeinsamen Abendessen und Musik der Weltkappelle klang der intensive Fachaustausch aus.

Das Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ ist ein Projekt der BürgerStiftung Hamburg mit dem MentorRing Hamburg E.V. und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie einem Bündnis Hamburger Stiftungen. Ziel ist es, das Engagement der Patinnen und Paten für Geflüchtete durch Beratung, Austausch, Qualifizierung und Projektförderung der Projekte zu unterstützen.

Trauer um den Stifter Jens Steineke

Der Stifter Jens Steineke (Foto: Kirsten Haarmann)

19.04.2018 - Am 20. März 2018 verstarb nach längerer Krankheit der Stifter Jens Steineke im Alter von 76 Jahren. Der Hamburger war schon als Kind ein großer Naturfreund. Mit seiner 2011 unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg gegründeten Treuhandstiftung setzte er sich dafür ein, dass insbesondere junge Menschen in der Großstadt  Interesse und Engagement für die Natur entwickeln. 

Mit diesem Ziel fördert die Jens-Steineke-Stiftung gemeinsam mit der BürgerStiftung Hamburg eine Reihe von Initiativen für sozial benachteiligte Kinder in Stadtteilen mit Entwicklungsbedarf. Ein gutes Beispiel ist das Projekt "Bachpatenschaft Fangdieckgraben" in dem Luruper Kinder den Bach hinter ihrer Kita und Grundschule pflegen und renaturieren. Jens Steinekes besondere Leidenschaft und Freude galt dem Ausbau dieses Projekts. Bei  regelmäßigen Besuchen hat er die „Bachpaten" über Jahre bei ihrer Erkundungs- und Erhaltungsarbeit begleitet und beraten.

Als erfolgreicher Immobilienkaufmann war Jens Steineke beruflich stark eingebunden, dennoch hat er sich stets auch für soziale und ökologische Belange engagiert. Als fast unmittelbarer Hausnachbar der BürgerStiftung Hamburg im Schopenstehl war er oft persönlich in den Räumen der Geschäftsstelle und stets ein willkommener Gast.  Jens Steineke war ein freundlicher, liebenswerter und bescheidener Gesprächspartner sowie ein kundiger und zielstrebiger Naturschützer.

Der Beirat und die BürgerStiftung Hamburg werden die wirkungsvolle Arbeit der Treuhandstiftung in seinem Sinne weiterführen.

Rund 100 Kinder und Jugendliche stellen ihre Engagement-Projekte bei der 10. „['You:sful]“ -Tagung vor

SchülerInnen auf der 10. „['You:sful]“ -Tagung mit Senator Ties Rabe. (Foto: Kirsten Haarmann)

11.04.2018 - Am 09. April 2018 fand die 10. Jahrestagung des Projekts „['You:sful]-Lernen durch Engagement“ statt. Eröffnet wurde die Zusammenkunft der  über 150 TeilnehmerInnen von Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg. Sie betonte, dass durch das Projekt der Verstand, die soziale und politische Verantwortlichkeit ebenso gefordert würden, wie der Aspekt, sich auf andere Menschen einzulassen, andere Denkweisen und Haltungen kennenzulernen. Auch Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, der anlässlich des 10. Jahrestages der Tagung Grußworte des Senats übermittelte, lobte die Kinder für ihr Engagement. Er ermutigte sie, so weiterzumachen, denn „dass alle aktiv mitmachen“ sei ein wesentlicher Grund, warum eine Gesellschaft so gut funktioniere.

Auf dem Marktplatz stellten die Kinder und Jugendlichen aus 13 Schulen an 17 Ständen anschließend ihre Engagement-Projekte vor, die sie in Ihren Kursen selbständig entwickelt hatten. Engagement für Obdachlose, Senioren, kranke Menschen, Geflüchtete, andere Kinder oder auch für die Umwelt  – die gezeigten Projekte waren vielfältig. Inhaltlicher Schwerpunkt der diesjährigen Tagung war das so genannte „Bridging“ (das Brücken-Schlagen): die Fähigkeit über die Grenzen des eigenen Milieus, der eigenen Herkunft und der eigenen Generation hinaus in Kontakt zu kommen und zu helfen. In Workshops für Lehrkräfte und SchülerInnen wurde gemeinsam darüber nachgedacht, wie der „Brückenschlag“ gut gelingt. 


Mit dem Programm „['You:sful]“ unterstützt die BürgerStiftung Hamburg seit 2008 Schulen erfolgreich beim „Lernen durch Engagement“, einer Lehr- und Lernmethode, bei der sich Schülerinnen und Schüler für soziale, kulturelle oder ökologische Ideen engagieren. Ziel ist es u.a., die Theorie im Unterricht mit der Praxis zu verbinden und Engagement zu fördern.

 

Trauer um Dr. Karsten Plog

Langjähriger Wegbegleiter der BürgerStiftung: Dr. Karsten Plog (Foto: Kirsten Haarmann)

12.03.2018 – Am 21. Februar ist Karsten Plog, langjähriger Unterstützer und Freund der BürgerStiftung Hamburg überraschend verstorben. Mit Optimismus, Sensibilität, Humor und einem großen Herzen hatte er sich seit der Gründung und von 2005 bis 2010 als Vorstandsmitglied sowie bis 2017 als Beirat in der BürgerStiftung Hamburg intensiv engagiert.


Als ehemaliger Journalist trug er mit seiner Kenntnis zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Fragestellungen, seinen vielfältigen Kontakten und seinem Engagement für die gemeinsame Sache zur inhaltlichen Gestaltung der Projektförderung der BürgerStiftung Hamburg bei. Karsten Plog war bereit, Missstände auch bei gesellschaftlichem Gegenwind klar zu benennen und dabei keine inhaltliche Auseinandersetzungen zu scheuen: Mit konstruktiver Kritik und zugleich wohlwollender Unterstützung, viel Energie und Gestaltungswillen hat er sich für die relevanten Themen und strukturellen Probleme der Menschen aus sozial schwachem Umfeld eingesetzt.


Mit dem Tod von Karsten Plog verlieren wir einen warmherzigen Menschen, der sich mit viel Neugier und Respekt auf andere Lebenswelten einlassen konnte und sich leidenschaftlich gegen Ungerechtigkeit und politische Missstände eingesetzt hat. Sein kluger Blick und sein waches Interesse für alle Projekte, die Kinder selbstbewusst und froh sowie Eltern stark und fürsorglich machen, haben sowohl Projekten als auch Menschen gutgetan.


Wir werden ihn vermissen.

Neue Förderprojekte für den Themenfonds „Hamburger Anker“ gesucht

Gemeinsam einen Weg finden (Foto: Monkey Business Images/shutterstock)

28.02.2018 - Der Themenfonds der BürgerStiftung Hamburg „Hamburger Anker“ unterstützt Projekte, die Eltern helfen gute Eltern zu sein. Acht Projekte sind zurzeit in der Förderung, von den „Inselmüttern Wilhelmsburg“, über die „Entwicklungspsychologische Beratung“ in Barmbek bis hin zum Pflegeeltern-Coaching in Harburg. Allen geförderten Projekten gemeinsam ist, dass sie Eltern in ihrer Verantwortung für und der Beziehung zu ihren Kindern stärken.


Ab sofort sucht die BürgerStiftung Hamburg zwei bis vier neue Projekte in Quartieren mit hoher sozialer Benachteiligung, die mit jährlich 10.000 bis 20.000 Euro gefördert werden können. Diese Förderung soll gute Arbeit im Bereich der Familienhilfe noch etwas besser machen: mehr aufsuchende Arbeit ermöglichen, neue Zugänge zu isoliert lebenden Familien öffnen, die interkulturelle Qualität erhöhen oder einfach Ideen Realität werden lassen, die mangels Ressourcen nie umgesetzt werden konnten. Bewerbungsschluss ist der 30. April, Förderbeginn der 1. Juli 2018. Nähere Informationen zu Förderkriterien und Antragsstellung finden Sie hier.

Birgit Schäfer bei Antrittsbesuch des Bundespräsidenten in Hamburg

Beim Antrittsbesuch des neuen Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Hamburg (Foto: David Ausserhofer)

23.01.2018 – „Was die Gesellschaft zusammenhält: Bürgerengagement und Stiftungen für ein starkes Gemeinwesen“: Zu diesen Thema fand am 22. Januar in der Bucerius Law School ein Gedankenaustausch mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der sich zu seinem Antrittsbesuch in Hamburg aufhielt, und Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz statt. Neben weiteren Stiftungsvertretern war Birgit Schäfer als Repräsentantin der größten deutschen Bürgerstiftung von der ZEIT-Stiftung zu dieser Podiumsdiskussion eingeladen. Sie legte im Gespräch den Fokus auf das Engagement junger Menschen, die früh erfahren, wie lohnend es ist, sich für andere einzusetzen. Dies ist Ziel zweier Engagement-Projekte der BürgerStiftung Hamburg, die sich an Kinder und Jugendliche richten: „['You:sful] – Lernen durch Engagement“  und der „Kinderbeirat Hamburg“.

Die Rede, die der Bundespräsident bei der Veranstaltung hielt, können Sie hier nachlesen.

Neues Generationenprojekt: Interessierte Institutionen für Pilotphase 2018 gesucht

Austausch zwischen Jung und Alt (Foto: Generationsbrücke)

17.11.2017 - Das überregionale Projekt „Generationenbrücke“ organisiert und begleitet regelmäßige Begegnungen zwischen Seniorenheimbewohnern und Kindergarten- und Grundschulkindern. Bei den gemeinsamen Aktivitäten zeigt sich immer wieder deutlich, wie bereichernd die Begegnung für beide Seiten ist: Die Schüler und Senioren singen, spielen und lachen miteinander und profitieren von der Lebensfreude bzw. Lebenserfahrung des anderen. Die BürgerStiftung Hamburg unterstützt das Projekt als regionale Partnerin im Rahmen ihres Themenfonds „Generation Ja – Jung und Alt gemeinsam“, so etwa bei der Suche nach Tandempartnern: Hamburger Kitas oder Grundschulen sowie Seniorenheime oder Tagespflege-Einrichtungen haben aktuell die Möglichkeit, in das Projekt einzusteigen. Es wird eine zweitägige Fortbildung geben; die Kosten dafür trägt die BürgerStiftung Hamburg.

 

Eine unverbindliche Informationsveranstaltung für VertreterInnen von Schulen, Kitas oder Seniorenpflegeeinrichtungen findet am 22. November im Foyer der BürgerStiftung im Schopenstehl 31 statt. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: (040) – 87 88 9696 – 60

Studie zur Kulturellen Bildung an Schulen

15.11.2017 - Gemeinsam mit fünf anderen gemeinnützigen Stiftungen veröffentlicht die BürgerStiftung Hamburg eine Studie zum Thema Kulturelle Bildung an Schulen. Das Papier, dem eine flächendeckende Befragung an Hamburger Schulen zugrunde liegt, wurde vom Institut für Kultur- und Medienmanagement durchgeführt und erscheint zum ersten Hamburger Kulturgipfel, zu dem sich am 21. November 2017 über 400 Akteure kultureller Jugendbildung auf kampnagel treffen. Die Studie steht kostenlos zum Download (unter Sonstiges) bereit.

Auftraggeber sind neben der BürgerStiftung Hamburg die Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S., die Claussen-Simon-Stiftung, die Gabriele Fink-Stiftung, die Dürr-Stiftung und die Stiftung Mercator in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung, der Behörde für Medien und Kultur sowie der LAG Kinder und Jugendkultur.

 _____________________________________________________________

 

„Heimat. Ein Phantomschmerz“ von Christian Schüle – Buchvorstellung mit anschließendem Gespräch

Foto Christian Schüle: Droemer Knaur / Markus Röleke

04.10.17 - Im Rahmen der 5. Hamburger Stiftungstage lädt die BürgerStiftung Hamburg zu einer Buchvorstellung ein:

 

Vor dem Hintergrund von Flüchtlingskrise, Migration und Globalisierung verändert sich derzeit vieles so rasant, wie es Deutschland nie zuvor erlebt hat. Politische, wirtschaftliche und soziale Grenzen lösen sich auf, die Welt wird immer unüberschaubarer, und die Zahl derjenigen wächst, die einen Verlust an Sicherheit, Geborgenheit und Identität beklagen. In seinem Buch „Heimat – ein Phantomschmerz“, das Christian Schüle in der BürgerStiftung Hamburg vorstellt,  begibt sich der Feuilletonist, Philosoph und Autor in den deutschen Alltag und erkundet die Gefühle und Traditionen der Deutschen. Er beschreibt den Verlust des Vertrauten und geht der Frage nach, wie wir die neuen Herausforderungen meistern können.

 

Das Thema Heimat spielt auch für Bürgerstiftungen, die von engagierten Menschen aus Verbundenheit mit ihrer Stadt oder Region gegründet und unterstützt werden, eine wichtige Rolle. Was verstehen wir unter Heimat, was schafft Heimatverbundenheit und was macht unsere Sehnsucht nach Heimat mit uns: Dazu tauschen sich Christian Schüle und Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands der BürgerStiftung Hamburg, aus und freuen sich darauf, auch mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.

 

Mittwoch, den 11. Oktober 2017, 20 Uhr

Lobby der BürgerStiftung Hamburg, Schopenstehl 31, 20095 Hamburg

 

Um Anmeldung wird gebeten unter 040 87 88 969-60 oder info@buergerstiftung-hamburg.de

BürgerStiftung Hamburg legt Grundstein für generationenübergreifendes Wohnen in Schnelsen

Bei der Grundsteinlegung des neuen Wohngebäudes (Foto: Kirsten Haarmann)

29.09.17 - Am 28. September feierte die BürgerStiftung Hamburg die Grundsteinlegung für ein Bauprojekt in der Oldesloer Straße: Auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Noack in Hamburg-Schnelsen entstehen bis Ende 2018 insgesamt 43 zum Teil barrierefreie Wohneinheiten mit einem Anteil von 80 % öffentlich geförderten Sozialwohnungen. Das Bauprojekt soll generationen-übergreifendes Wohnen ermöglichen; die Mieteinnahmen werden in die Arbeit der BürgerStiftung Hamburg fließen.

 

Der Bau des Mehrfamilienhauses wird aus Mitteln der Margot und Ernst Noack Stiftung finanziert. Das inzwischen verstorbene Ehepaar Noack hat auf dem Grundstück in Schnelsen ein Autohaus betrieben und im Jahr 2007 unter dem Dach der BürgerStiftung Hamburg ihre Treuhandstiftung gegründet, die die Arbeit der Gemeinschaftsstiftung in den folgenden Jahren verlässlich unterstützte. Zum Ende des Jahres 2016 ging das Vermögen der Treuhandstiftung sowie das Grundstück des ehemaligen Autohauses im Grundstockvermögen der BürgerStiftung Hamburg auf und wird dort als Namenszustiftung weitergeführt.

 

Neben der Förderung sozialverträglichen und barrierefreien Wohnens setzt die BürgerStiftung Hamburg mit diesem Bauvorhaben, das durch Mittel der IFB und der KfW gefördert und von der Peter Ahrens Bauunternehmen GmbH realisiert wird, in Zeiten niedriger Zinsen und volatiler Kapitalmärkte auch auf eine stabile Vermögensanlage

„Step by Step – Tanzprojekte mit Hamburger Schulen“ feiert 10-jähriges Jubiläum

"Step by Step"-Aufführung mit SchülerInnen (Foto: Anja Beutler)

28.06.2017 – Im März 2007 initiierte die BürgerStiftung Hamburg gemeinsam mit Stadtkultur Hamburg „Step by Step – Tanzprojekte mit Hamburger Schulen“. Angefangen hatte es mit einer Aufführung von 70 SchülerInnen der Gesamtschule Allermöhe. Sie hatten eine von John Neumeier choreografierte Collage von „Romeo und Julia“ gemeinsam mit Elevinnen und Eleven des Hamburg Ballett auf die Bühne gebracht. Das Projekt war ein voller Erfolg und sollte als Modell auch andere Klassen aus strukturschwachen Stadtteilen erreichen.

 

Im Jahr 2010 übernahm die neu gegründete conecco gUG von Stadtkultur Hamburg die Umsetzung des Programms, das die BürgerStiftung weiterhin als Kooperationspartner begleitet. Ebenfalls im Jahr 2010 wurde die Tagesschau-Sprecherin Linda Zervakis Schirmherrin des Programms. Wesentliche Ziele des Projekts sind es, die Bewegung- und Ausdrucksfähigkeit und ein positives Körpergefühl zu fördern, Selbstvertrauen zu vermitteln, Kreativität und Teamgeist zu stärken. Seit Start des Projekts haben bereits 88 Klassen teilgenommen.

Das Jubiläumsjahr wird mit erweiterten Tanzprogrammen und -formaten gefeiert!

 

Die Termindetails zur Präsentation von „Tanze nicht, wenn du nicht willst“ (Remix) am 1. Juli bei der altonale und den Abschlussaufführungen von „Chaos // Ordnung“ am 5. und 6. Juli im Ernst Deutsch Theater finden Sie hier. 

5. Hamburger Stiftungstage vom 9. bis 13. Oktober 2017

20.05.2017 - Weit über 1300 Stiftungen bereichern in großer Vielfalt die Hansestadt – sei es im Bereich Kultur, Wissenschaft oder Denkmalpflege, sei es das Gesundheitswesen, der Umweltschutz oder das Bildungswesen. Stiftungen stoßen an, helfen, fördern, begleiten und vernetzen. Unter dem Motto „Stiftungen bewegen die Stadt“ geben Hamburger Stiftungen vom 9. bis 13. Oktober 2017 wieder einen Einblick in das bunte Stiftungswesen der Hansestadt. Bereits zum fünften Mal findet der Hamburger Stiftungstag statt, um an fünf Tagen das vielseitige Wirken dieser gemeinnützigen Institutionen in der Hansestadt sichtbar und erlebbar zu machen und das Bild Hamburgs als Stiftungshauptstadt Deutschlands zu stärken. Auch die BürgerStiftung Hamburg beteiligt sich.

 

Nähere Infos zu den Stiftungstagen und zum Programm gibt es unter www.hamburger-stiftungstage.de.


Weitere Informationen erhalten Sie über das Stiftungsbüro Hamburg. Dr. Josephin von Spiegel: josephin.spiegel@stiftungsbuero-hamburg.de oder unter 040 - 87 88 969 83

Verleihung des Preises der BürgerStiftung Hamburg

Die Preisträger 2017 mit Gastgebern und Jury-Mitgliedern (Foto: Kirsten Haarmann)

21.04.2017 – Am 20. April wurde im KörberForum zum elften Mal der Preis der BürgerStiftung Hamburg verliehen. Aus insgesamt 32 Bewerbern wurden von der Jury zwei Projekte ausgewählt, die den Leitsatz der Stiftung „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ wirkungsvoll umsetzen und das Miteinander in der Stadt fördern.

Das Inklusionsprojekt „All inclusive“ vom Goldbekhaus

e. V. ermöglicht Menschen, denen gesellschaftliche Teilhabe erschwert ist, eine gleichberechtigte Partizipation in Theater-, Tanz-, Medien- und Sportangeboten.

Mit dem ehrenamtlichen Mentorprogramm „Zeit für Zukunft“ des Mentoren für Kinder e. V. werden Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren in schwierigen Lebenssituationen enge Bezugspersonen zur Seite gestellt, die mit ihnen Schönes erleben, aber auch Ansprechpartner für Sorgen und Nöte sind.

 

Ein Grußwort des Senats übermittelte Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Gastredner sprach Lars Haider, Stiftungsrat und Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Das musikalische Rahmenprogramm gestalteten junge Künstler von „Hajusom“, einem Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg.

 

Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wurde von dem Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann SE & Co. KG gespendet.

 

Die BürgerStiftung Hamburg bei Hamburgs neuer Engagement-Kampagne „Mit Dir geht mehr!“

StaffelstabträgerInnen mit Senatorin Dr. Melanie Leonhard (Foto: Lili Nahapetian)

15.03.2017 – Die Hamburger Sozialbehörde möchte unter dem Motto „Mit dir geht mehr!" neue Impulse für die ehrenamtliche Arbeit in Hamburg setzen und das vielfältige Ehrenamt in der Hansestadt sichtbar(er) machen und würdigen. Teil der neuen Engagement-Kampagne, die im Rahmen der „Engagementstrategie 2020" stattfindet, ist eine mehrmonatige „Staffel" mit einer symbolischen Staffelübergabe an ausgewählte Ehrenamtliche der Stadt. Der Startschuss der Aktion fiel Anfang März. Senatorin Dr. Melanie Leonhard stellte die Kampagne vor und übergab die ersten sechs Staffelstäbe. Als eine der sechs Engagierten wurde Niniane Dawe, Mitglied im Kinderbeirat Hamburg, durch die Sozialsenatorin in der Kategorie „Engagement von Jugendlichen" ausgezeichnet. Sie wird den Staffelstab nach einem Monat in ihrer Kategorie weitergeben.

Der junge Arne Dohren, der sich als ehrenamtlicher Mentor bei „Yoldaş“ engagiert, begleitet die Aktion ebenfalls: Er ist zusammen mit anderen Engagierten auf dem Plakat zur Kampagne zu sehen, das mittlerweile hamburgweit zu finden ist.

Weiterführende Infos zur Aktion unter: www.mitdirgehtmehr.de.