„Guter Rat vor Ort“: Neue Beratungsstellen in Wilhelmsburg und Billstedt

Foto: Kirsten Haarmann

11.01.2017 – Am 12. Januar eröffnet die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit der Beratungsstelle CASEMIR im Reiherstiegviertel eine neue juristische Beratungsstelle für eine unentgeltliche Erstberatung. Das Projekt „Guter Rat vor Ort“ richtet sich an StadtteilbewohnerInnen in einer Notlage, die sich ansonsten keinen rechtlichen Beistand leisten können. Ehrenamtliche JuristInnen gehen auf Anliegen aus dem Alltag ein, z.B. Mietangelegenheiten, Schulden, Schwierigkeiten mit den Behörden oder Hartz IV. Bei komplexeren Fragen, die nicht im Rahmen einer kurzen Beratung geklärt werden können, wird eine kompetente anwaltliche Vertretung vermittelt. Alle zwei Wochen sind die Türen für die Rechtsberatung am Rotenhäuser Damm 58 geöffnet.
Ein weiterer Beratungsort wird am 7. Februar in Billstedt starten.


Mit den Angeboten in Wilhelmsburg und Billstedt kann die BürgerStiftung Hamburg bereits die achte und neunte Beratungsstelle des Projekts „Guter Rat vor Ort“ eröffnen und hat damit das Angebot seit dem Projektstart im Jahr 1999 stetig ausgebaut.


„Guter Rat vor Ort“ – Wilhelmsburg

Beratungsstelle CASEMIR im Reiherstieg
Rotenhäuser Damm 58, 21107 Hamburg
Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr


„Guter Rat vor Ort“ – Billstedt
Die Kuhle, Rantumer Weg 15
Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr

Bewerbungsfrist für den "Preis der BürgerStiftung Hamburg 2017" endet am 04. Januar 2017

Der Preis der BürgerStiftung Hamburg (Foto: Kirsten Haarmann)

21.12.2016 – Noch bis zum 04. Januar können sich Hamburger Projekte und Initiativen für den Preis der größten deutschen Bürgerstiftung bewerben.

Mit der Auszeichnung werden innovative und erfolgreiche Projekte gewürdigt, die das Miteinander in der Stadt fördern und Gegensätze überwinden: zwischen den Generationen, zwischen Menschen mit und ohne Handicap und zwischen verschiedenen Kulturen, Religionen und Milieus. Gemeinnützige Träger können sich mit Projekten bewerben, die längerfristig angelegt und ausbaufähig sind, angemessen begleitet und reflektiert werden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg stärken.


Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird von dem Hamburger Familienunternehmen Gebr. Heinemann SE & Co. KG gespendet. Der Preis wird am 20. April 2017 im KörberForum übergeben.


Nähere Informationen finden Sie hier.

Marion Dönhoff-Förderpreisträger „Hanseatic Help“ übergibt einen Teil seines Preisgeldes an den Fonds „Flüchtlinge und Ehrenamt“

Der Fonds "Flüchtlinge & Ehrenamt" unterstützt Projekte, die auf ehrenamtlichem Engagement beruhen. (Foto: Andreas Bock)

05.12.2016 – Am 4. Dezember wurde der Verein „Hanseatic Help“ bei der Verleihung des „Marion Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung“ mit dem Förderpreis ausgezeichnet, der alljährlich von der Wochenzeitung Die Zeit, der Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Marion-Dönhoff-Stiftung vergeben wird. Einen Teil des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises gibt der Verein nun weiter an den von der BürgerStiftung Hamburg betreuten Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“.


Die BürgerStiftung Hamburg koordiniert und verwaltet den Fonds „Flüchtlinge und Ehrenamt“, der mit unbürokratischen finanziellen Zuwendungen das ehrenamtliche Engagement vieler Hamburger Bürger für Geflüchtete unterstützt. Bisher kamen 340.000 Euro an Spenden im Fonds zusammen, mit denen bereits mehr als 250 Projekte gefördert wurden.


Weitere Informationen finden Sie hier.

Auszeichnung für Förderprojekt "gemeinsam Kirchdorf-Süd"

Senatorin Melanie Leonhard bei der Preisvergabe (Foto: Cristian Augustin)

03.11.2016 – Als erstes Projekt im Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam!“ nahm die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit einer Hamburger Familienstiftung Anfang 2015 das Projekt „gemeinsam Kirchdorf-Süd“ auf, das in der Hamburger Hochhaussiedlung mehr Raum für Begegnung und Austausch – auch über Alters- und Herkunftsgrenzen hinweg – bieten möchte. Am 1. November wurde das generationenübergreifende Projekt mit dem diesjährigen Holger Cassens-Preis ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich  von der Mara und Holger Cassens-Stiftung und der Patriotischen Gesellschaft von 1765 verliehen und ehrt Bildungs- und Erziehungsprojekte in Hamburg, die Entwicklungs- und Teilhabechancen von jungen Menschen fördern.

Die Jury begründet ihre Auswahl in der Laudatio: „Das Projekt ‚gemeinsam Kirchdorf-Süd‘ stärkt den sozialen Zusammenhalt im Viertel und erhöht die Teilhabe aller Generationen an der Gestaltung des Stadtteillebens. Es ist im Stadtteil verortet und integriert bestehende Angebote. Offene Angebote wie die beiden Cafés werden gut angenommen und führen dazu, dass Menschen angesprochen werden, die niemals in feste Gruppen gehen würden.“

Benefiz-Abend 2016: Engagierte Mitwirkende, facettenreiches Programm, begeistertes Publikum

Linda Zervakis und Anna Depenbusch mit dem Vorstand der BürgerStiftung Hamburg (Foto: Kirsten Haarmann)

24.10.2016 – Mehr als 400  Stifter, Förderer und Ehrenamtliche folgten der Einladung der BürgerStiftung Hamburg zum Benefiz-Abend 2016. Sie erlebten am 10. Oktober in der Komödie Winterhuder Fährhaus ein  abwechslungsreiches Programm mit Auftritten von Förderprojekten und Beiträgen bekannter Hamburger Kulturschaffender.


Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands, begrüßte und führte durch das Programm. Kinder und Senioren vom Zirkusprojekt „Abrax Kababrax“ verzauberten das Publikum mit ihrem artistischen Programm, Jugendliche vom Projekt „Lukulule“ mit ihrem musikalischen Auftritt. Die Tagesschau-Sprecherin und Autorin Linda Zervakis las aus ihrem Buch „Königin der bunten Tüte“. Die Liedermacherin Anna Depenbusch präsentierte  ihre charmanten musikalischen Geschichten vom Leben und der Liebe.


Nach einem begeisterten Schlussapplaus feierte das Publikum beschwingt im Foyer weiter.
Der Benefiz-Abend war in vielfältiger Weise von bürgerschaftlichem Engagement geprägt: Die Mitwirkenden traten pro bono auf; darüber hinaus haben  zahlreiche Hamburger Firmen die Veranstaltung unterstützt und u. a. Fingerfood und Wein zur Verfügung gestellt. Das Publikum spendete großzügig für die Projektarbeit.

 

Mehr Infos

Benefiz-Abend 2016 der BürgerStiftung Hamburg

Oben: Anna Depenbusch (Foto: Mathias Bothor) Unten: Linda Zervakis (Foto: Andreas Hornoff)

19.09.2016 - Am 10. Oktober 2016 lädt die BürgerStiftung Hamburg um 19 Uhr zu einem Benefiz-Abend zugunsten der Projektarbeit in die Komödie Winterhuder Fährhaus ein. Zu sehen und hören sind die Hamburger Sängerin und Liedermacherin Anna Depenbusch und die Journalistin, Tagesschau-Sprecherin und Autorin Linda Zervakis mit einer Lesung aus ihrem Buch „Königin der bunten Tüte“. Darüber hinaus gibt es zwei Auftritte aus den Förderprojekten der BürgerStiftung Hamburg „Lukulule“ und „Zirkus Abraxkadabrax“. Durch den Abend führt Catarina Felixmüller, Leiterin der NDR 90,3 Kulturredaktion.

 

Möglich gemacht wird der Abend mit der großzügigen Unterstützung durch das Hamburger Unternehmen Gebr. Heinemann SE & Co. KG und die Anwaltssozietät CMS Hasche Sigle. Außerdem geht ein Dank an Lindner Esskultur und an die Bäckerei Dat Backhus Heinz Bräuer GmbH & Co. KG für ihre kulinarischen Beiträge.

 

Der Abend steht allen Interessierten offen. Die Spenden fließen in die Projektarbeit der BürgerStiftung Hamburg.

 

Weitere Informationen hier, Anmeldungen über 040 – 87 88 969 – 60 oder info@buergerstiftung-hamburg.de

Fünf Jahre „Kinderbeirat Hamburg“: Neue Kinderbeiräte gesucht und Anträge willkommen!

Die Kinderbeiräte bei einer Vergabesitzung (Foto: Anja Beutler)

12.09.2016 – Junge Menschen möglichst früh an eine ehrenamtliche Tätigkeit heranzuführen und die Heranwachsenden dazu zu bewegen, die Zukunft durch soziales Engagement gemeinsam aktiv mitzugestalten, ist der BürgerStiftung Hamburg ein wichtiges Anliegen. Deshalb wurde 2012 – in Kooperation mit CHILDREN – der „Kinderbeirat Hamburg“ gegründet. 18 Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 19 Jahren entscheiden seitdem mit, in welche Hilfsprojekte für Kinder die zur Verfügung stehenden Fördermittel fließen sollen. Die jungen Mitglieder treffen sich mindestens zweimal im Jahr und diskutieren in den Räumen der BürgerStiftung Hamburg über Projekte rund um die Themen Armut, Krankheit, Diskriminierung, Ausgrenzung oder Gewalt, prüfen Anträge und entscheiden, wie Fördergelder eingesetzt werden sollen. Mit der 10. Sitzung im November 2016 feiert der „Kinderbeirat Hamburg“ nun sein fünfjähriges Bestehen.


Aktuell  ist der „Kinderbeirat“ der BürgerStiftung Hamburg auf der Suche nach neuen Mitgliedern und spannenden Projekten. Zweimal im Jahr können Themenvorschläge eingereicht werden. Die Frist für die nächste Antragsstellung läuft noch bis zum 30. September 2016.
Weitere Informationen sowie alle Antragsunterlagen finden Sie hier.

„Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“: Finanzielle Projektförderung – JETZT BEWERBEN!

Engagierte aus Patenschaftsprojekten beim Austausch (Foto: Kirsten Haarmann)

05.07.2016 – Bestehende und sich im Aufbau befindende Patenschaftsprojekte können durch das Projekt „Landungsbrücken für Geflüchtete" – neben Angeboten zur Vernetzung, Beratung und Fortbildung – auch finanzielle Unterstützung finden.

Die Förderung soll vor allem einer strukturellen und qualitativen Weiterentwicklung sowie einer Verstetigung der Patenschaftsprojekte dienen.


Die Antragsfrist wurde bis zum

10. Juli 2016 verlängert. Weiterführende Informationen sowie alle Antragsunterlagen finden Sie hier.

 

Am 03. April 2016 hat ein erstes Austausch- und Vernetzungstreffen für mehr als 100 Engagierte aus Patenschaftsprojekten stattgefunden. Die ausführliche Dokumentation der Auftaktveranstaltung „Austauschtreffen: Patenschaften für Geflüchtete“ können Sie hier ansehen und herunterladen.

Ehrung für Hamburger Elternlotsenprojekte: Auch Inselmütter Wilhelmsburg/Veddel und Stadtteilmütter Lohbrügge ausgezeichnet

Staatsministerin Aydan Özuguz bedankt sich bei den ehrenamtlichen Frauen (Foto: Claudia Höhne)

20.04.2016 – Mit einer feierlichen Ehrung in der Patriotischen Gesellschaft zeichnete die Stadt Hamburg am 7. April sieben Hamburger Elternlotsenprojekte aus, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Familien mit Migrationshintergrund das Einleben und Teilhaben in der Stadt zu erleichtern. Sozialsenatorin Melanie Leonhard und Staatsministerin Aydan Özuguz bedankten sich bei den über 100 ehrenamtlichen Frauen: „Die Elternlotsinnen leisten wertvolle Integrationsarbeit für Familien in Hamburg“, so Leonhard. Unter den ausgezeichneten Projekten sind auch die von der BürgerStiftung Hamburg gefördertenInselmütter Wilhelmsburg/Veddel“ und die „Stadtteilmütter Lohbrügge“, die seit 2009 bzw. 2014 migrantische Familien in den Stadtteilen unterstützen. Neben dem verdienten Lob wurde auch eine Sockelfinanzierung durch die Stadt Hamburg zugesagt; die Laudatorin Aydan Özuguz übernimmt außerdem die Schirmherrschaft aller sieben Elternlotsenprojekte.

BürgerStiftung Hamburg erhält 250.000 Euro aus Bundesmitteln für neues Patenprojekt für Geflüchtete

Ehrenamtliche PatInnen beim Vernetzungstreffen (Foto: Kirsten Haarmann)

06.04.2016 - Unter dem Titel „Landungsbrücken für Geflüchtete – Patenschaften in Hamburg stärken“ initiiert die BürgerStiftung Hamburg in Kooperation mit dem Mentor.Ring Hamburg e. V. ein neues Projekt, das zur Förderung von ehrenamtlichem Engagement und zur Integration von Geflüchteten beitragen soll: Engagierte Initiativen, Projekte und Einzelpersonen, die Geflüchtete durch Patenschaften im Alltag begleiten, werden mit vielfältigen Beratungs- und Vernetzungsangeboten unterstützt. Dafür erhält die BürgerStiftung Hamburg Fördermittel in Höhe von 250.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Zahlreiche Hamburgerinnen und Hamburger stehen geflüchteten Menschen im Alltag zur Seite. Dabei müssen sie oft mit Verständigungsproblemen umgehen, interkulturelle Kompetenz entwickeln und auf juristische Fragestellungen reagieren. Die Erfahrungen zeigen außerdem: Wo hohes Engagement zu finden ist, besteht auch immer die Gefahr, sich selbst zu überfordern.
Hier setzt das neue Projekt an: „Mit den ‚Landungsbrücken für Geflüchtete‘ möchten wir diejenigen, die sich im Rahmen einer Patenschaft für Geflüchtete  einsetzen, enger miteinander vernetzen, vielfältige Formen der Unterstützung entwickeln und so Rahmenbedingungen für das Engagement verbessern,“ so Birgit Schäfer, Vorsitzende des Vorstands. Mit einem ersten Austausch- und Vernetzungstreffen für mehr als 100 Aktive startete das Projekt am 3. April 2016.


Mehr über das neue Projekt

8. Hamburger Fachtagung zum Lernen durch Engagement: Einfach machen! Projektmanagement im Service-Learning

SchülerInnen päsentieren ihre Initiativen (Foto: Kirsten Haarmann)

29.02.2016 – Am 25. Februar trafen sich SchülerInnen und Lehrkräfte von zehn "['You:sful]"-Netzwerkschulen zur jährlichen Fachtagung. Im Haus des Sports präsentierten die SchülerInnen ihre Initiativen im „Projekte-Kino“; später ging es in Workshops und Diskussionen darum, engagierte Ideen mit solidem Projektmanagement erfolgreich umzusetzen: Wie initiieren und begleiten Lehrkräfte die Engagementprojekte ihrer Klasse? Wie organisieren Schülerinnen und Schüler ihr Projekt – von der Themenfindung bis zum Abschluss? Dabei hatten sowohl SchülerInnen als auch Lehrkräfte die Möglichkeit, sich weiterzubilden und auszutauschen.


Die BürgerStiftung Hamburg unterstützt mit "['You:sful]" das Lernen durch Engagement an Hamburger Schulen. Service-Learning verbindet Schulunterricht mit gemeinnützigem Engagement vermittelt Kindern und Jugendlichen die Erfahrung von Selbstwirksamkeit und Mitbestimmung.

Schulhausroman: SchülerInnen präsentieren ihre Texte im Literaturhaus

SchülerInnen bei der Abschlusslesung des Schulhausromans (Foto: Saskia Seifert)

07.01.2016 – Das Förderprojekt der BürgerStiftung Hamburg „Schulhausroman“ lädt zur großen Abschlusslesung ein. Im Rahmen des Unterrichts entwickelten die Autorinnen Katrin Seddig mit der Klasse 8f der Stadtteilschule Süderelbe sowie Sigrid Behrens mit der Klasse 10f der Stadtteilschule Eppendorf jeweils gemeinsam eine Geschichte. In den Texten bereiteten die Jugendlichen mit ihren Schreibcoaches so unterschiedliche Themen wie Gangs, Rotkäppchen, DDR und die Stasi originell auf. Die Ergebnisse dieser mehrmonatigen Zusammenarbeit präsentieren sie am 12. Januar im Literaturhaus Hamburg einem öffentlichen Publikum.

Seit 2010 erarbeiten im Projekt „Schulhausroman“ Klassen zwischen Jahrgangsstufe 7 und 10 im Schulunterricht mit Unterstützung von jungen, profilierten AutorInnen eigene  Geschichten und literarische Figuren. Das eigene Schreiben stellt hier eine wirkungsvolle Leseförderung dar, bei der sich die Jugendlichen aktiv mit Sprache und dem Entstehen von Texten auseinandersetzen und ihre persönlichen Lebenserfahrungen in ihre gemeinsam kreierten Plots mit einfließen lassen.

 

Dienstag, 12. Januar, 19.30 Uhr

Literaturhaus Hamburg, Großer Saal (Schwanenwik 38, 22087 Hamburg)

Ab 14 Jahren. Eintritt frei. Anmeldung unter 040 22 70 20 14.

Bundesweiter Vorlesetag: Stefanie Taschinski las in der BürgerStiftung Hamburg

Kinderbuchautorin Stefanie Taschinski (Foto: Jule Bräu)

24.11.2015 – Am 20. November 2015, dem 12. Bundesweiten Vorlesetag, drehte sich im Foyer der BürgerStiftung Hamburg alles ums Vorlesen: Die Kinderbuchautorin Stefanie Taschinski las aus ihren Büchern „Die kleine Dame“ und „Funklerwald“ vor. Die beiden zwölfjährigen Preisträger des diesjährigen Vorlesewettbewerbs an Hamburger Schulen, Ilayda Barak und Jakob Strade, bewiesen mit lebendig vorgetragenen Auszügen aus ihren Lieblingsbüchern wahre Lesefreude. Unter den rund 50 ZuhörerInnen waren viele Ehrenamtliche des Projekts „LeseZeit“, die jede Woche selbst in Kitas und Schulen vorlesen, sowie Ehrenamtliche und Kinder aus dem Mentorprojekt „Yoldaş“ und aus den Arbeitsgemeinschaften der Stiftung. Zwischen den Lesungen ergab sich ein angeregter Austausch darüber, wie schön und wichtig vorlesen ist.  


Der Bundesweite Vorlesetag, initiiert von der Wochenzeitung Die Zeit, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung, lädt zahlreiche Einrichtungen zu Vorleseaktionen ein und setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Lesens und Vorlesens.

„Mobilplatz“ auf der Veddel feierlich eröffnet

Tollhafen-Pädagoge Ivo Hoin, Birgit Schäfer und Torsten Kruse von der SAGA GWG. (Foto: Anne Oschatz)

07.09.2015 - Die BürgerStiftung Hamburg, das Hamburger Wohnungsunternehmen SAGA GWG und das Institut für urbane Bewegungskulturen e. V. eröffneten am 5. September im Rahmen des Stadtteilfests auf der Veddel den deutschlandweit ersten „Mobilplatz“.

 

Mit dem neuartigen Spielplatz erweitern die drei Kooperationspartner den bereits bestehenden „Tollhafen“ in der Sporthalle Veddel um ein attraktives Außenangebot: Statt herkömmlichen Spielgeräten wie Schaukeln und Rutschen bilden drei große Stahlrohr-Bögen das Herz des Mobilplatzes, der konzeptionell von dem Psychomotoriker und Pädagogen Ivo Hoin in Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin  Kirsten Winkler entwickelt wurde. Das Spiel- und Bewegungsangebot wird bis zu 25 Stunden pro Woche von den bewegungspädagogisch geschulten „Tollhafen“-Mitarbeitern betreut.

 

Vorausgegangen ist eine einjährige Mittelakquise durch die BürgerStiftung Hamburg, mit der ein Großteil der Investitionskosten von 150.000 Euro zusammengetragen werden konnte. Die Betreuungskosten steuert eine großzügige Spenderin bei.

Wechsel im Vorstand und Stiftungsrat der BürgerStiftung Hamburg

Birgit Schäfer (links) und Elisabeth Lorenz-Meyer. (Fotos: Kirsten Haarmann)

07.07.2015 - Der Vorstand der BürgerStiftung Hamburg verzeichnet zwei personelle Veränderungen: Birgit Schäfer, seit 2010 Mitglied im Vorstand, übernimmt den Vorstandsvorsitz der BürgerStiftung Hamburg. Mit ihrer Wahl am 25. Juni löst die Juristin und vierfache Mutter nun Johanna von Hammerstein als Vorstandsvorsitzende ab, die satzungsgemäß aus dem Vorstand ausscheidet. Bis 2010 führte Birgit Schäfer den Verein Huckepack e.V., der Hamburger Grundschulkinder mit Lernschwächen unterstützte und sich um eine bessere Lernförderung in Schulen bemühte.

 

Neu in den Vorstand aufgenommen wurde Elisabeth Lorenz-Meyer, die auch die Geschäftsführung der Stiftung als Nachfolgerin von Reimar Tietjen übernehmen wird. Für die Betriebswirtin Elisabeth Lorenz-Meyer ist das Amt in der BürgerStiftung Hamburg die erste Station in der Gemeinschaftsstiftung.


Johanna von Hammerstein und Reimar Tietjen wurden am 6. Juli 2015  im Rahmen einer Feierstunde mit rund 200 geladenen Gästen verabschiedet. Ein Grußwort des Senats überbrachte Justizsenator Dr. Till Steffen, die Laudatio hielt die Stiftungsratsvorsitzende und Hauptpastorin von St. Katharinen Dr. Ulrike Murmann. Der Singstifter-Chor aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern und Gremienmitgliedern sowie Kinder und Jugendliche aus Projekten der BürgerStiftung Hamburg gestalteten unter der Leitung von Anke Schaubrenner das musikalische Rahmenprogramm.
Anlässlich  der Vorstands-Verabschiedung flossen Spenden in Höhe von insgesamt rund 7000 €  in den neuen „Themenfonds Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“. Das Ehepaar Ian K. und Barbara Karan erhöhte diesen Betrag auf 11.000 €.

Neben den Änderungen im Vorstand gibt es auch einen Wechsel im Stiftungsrat: Dr. Gottfried von Bismarck ist satzungsgemäß ausgeschieden. Neu gewählt wurde der ehemalige  Finanzvorstand des BürgerStiftungs-Kooperationspartners Gruner+Jahr, Achim Twardy. Außerdem wurde die Notarassessorin Dr. Gesa Beckhaus, Notariat Ballindamm, in den Stiftungsrat berufen.

Ausgezeichnet: „UnterstützerInnenkreis Flüchtlingsunterkunft Litzowstraße“ erhält den Preis der BürgerStiftung Hamburg 2015

Die Preisträger mit Johanna von Hammerstein, Gabi Bauer und Claus Heinemann (Foto: Kirsten Haarmann)

04.06.2015 – Auch 2015 wurde mit dem Preis der BürgerStiftung Hamburg „Menschen verbinden – Zukunft stiften“ wieder ein Projekt gewürdigt, das ein Miteinander von Menschen über Grenzen aller Art hinaus fördert. Die Jury entschied sich, den "UnterstützerInnenkreis Flüchtlingsunterkunft Litzowstraße" auszuzeichnen, der für teils schwer traumatisierte Menschen aus Krisengebieten eine hochprofessionelle und engagierte Willkommenskultur schafft. Ein Ehrenpreis wurde außerdem
der „nestwärme Hamburg“ zuerkannt, die Eltern mit schwerstkranken oder behinderten Kindern unterstützt.

Durch die großzügige Unterstützung des Mitinhabers der Gebr. Heinemann SE & Co. KG, Claus Heinemann, konnte dem UnterstützerInnnenkreis ein Preisgeld in Höhe von 10.000 EUR überreicht werden. Auch der Ehrenpreis wurde von Claus Heinemann im Rahmen der Preisverleihung im KörberForum spontan mit einer Spende von 1.000 EUR bedacht.
Durch das Programm führte die Journalistin und Moderatorin Gabi Bauer. Gastredner Giovanni di Lorenzo wies darauf hin, dass es bei den Projekten darum gehe, „sich in seiner Andersartigkeit kennenzulernen, zu akzeptieren und das Leben des anderen dadurch zu bereichern.“

 

Zum Preis der BürgerStiftung Hamburg 2015

Hamburg steht zusammen – Bündnis Hamburger Stiftungen gründet den gemeinsamen Fonds „Flüchtlinge & Ehrenamt“

VertreterInnen der teilnehmenden Stiftungen (Foto: Kirsten Haarmann)

26.03.2015 - Insgesamt 21 Förderer haben bereits Ihre Zusage gemacht und in einen gemeinsamen Fonds eingezahlt. Mehr als 150.000 Euro sind bis jetzt zusammen gekommen. Unterstützt werden sollen aus dem Fonds Initiativen und Projekte, bei denen sich Hamburger Bürger für und mit Flüchtlingen engagieren. Eine unbürokratische und schnelle Hilfestellung ist das Ziel des Bündnisses. 

 

„Mit der Initiative 'Hamburg steht zusammen` wollen die Hamburger Stiftungen deutlich machen, dass der respektvolle und menschenwürdige Umgang mit den in Hamburg Schutz suchenden Flüchtlingen eine Gemeinschaftsaufgabe ist. Mit diesem Fonds ‚Flüchtlinge & Ehrenamt‘ stellen wir uns hinter diejenigen, die sich durch ihren eigenen ehrenamtlichen Einsatz und mit ihrer Zeit in unserer Stadt tatkräftig für Flüchtlinge und ihre Familien engagieren,“ sagt Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. 

 

In der BürgerStiftung Hamburg wird der Fonds koordiniert - Anträge werden gesammelt, begutachtet und über Förderungen beraten. Ein Beirat wird laufend und zeitnah über eine Unterstützung entscheiden. Eine Förderung ist denkbar für alles, was neben dem zeitlichen Engagement an Kosten entsteht, so z.B. die Übernahme von Kosten für HVV-Tickets für einen gemeinsamen Ausflug oder die Materialkosten für eine gemeinsame Werkstatt. 

 

Weitere Stiftungen, Institutionen oder private Förderer, die in den Fonds spenden möchten, sind herzlich  willkommen.

 

Zum Fonds "Flüchtlinge & Ehrenamt"

 

„Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“- BürgerStiftung Hamburg richtet neuen Themenfonds zur Förderung des Generationendialogs ein

Jung und Alt gemeinsam (Foto: MorePixels/istockphoto)

09.03.2015 - Die BürgerStiftung Hamburg hat einen neuen Themenfonds eingerichtet und damit  ihre Förderung sinnvoll ausgebaut: Über den Themenfonds „Generation JA – Jung und Alt gemeinsam“ sollen von nun an Projekte unterstützt werden, die das Miteinander von Alt und Jung stärken und beleben. „Mit dieser Erweiterung der Förderarbeit regieren wir auf grundlegende demografische Veränderungen in der Gesellschaftsstruktur“, so Vorstandsvorsitzende Johanna von Hammerstein.


Das erste generationsübergreifende Förderprojekt  ist „gemeinsam Kirchdorf-Süd“. Der Treffpunkt in der Trägerschaft von verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. richtet sich an alle Bewohnerinnen und Bewohner der Hochhaussiedlung Kirchdorf-Süd und lädt zur aktiven Mitgestaltung ein. „Wir wollen den sozialen Zusammenhalt aller Altersgruppen im Stadtteil verstärken und die gegenseitige Wertschätzung zwischen den Generationen erhöhen“, fasst Geschäftsführerin Iris Jäger von verikom die Projektziele zusammen.


Mehr Infos zum neuen Themenfonds

Eröffnung von „Guter Rat vor Ort“ in Altona

v.l.n.r.: Josephin von Spiegel (Vorstand SkF Altona), Dr. Liane Melzer und Birgit Schäfer (Vorstand BürgerStiftung) (Foto: Kirsten Haarmann)

04.02.2015 Am 4. Februar eröffnete die BürgerStiftung Hamburg gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Hamburg-Altona (SkF) die Beratungsstelle „Guter Rat vor Ort“ in Altona. Einmal pro Woche bieten ehrenamtliche Juristinnen und Juristen ihren Dienst in der Schomburgstraße 120  an. HamburgerInnen, die sich eine juristische Beratung aus finanziellen Gründen nicht leisten könnten, haben nun in Altona die Möglichkeit, schnell, kostenfrei und unbürokratisch eine erste Hilfestellung in rechtlichen Fragen zu bekommen.


Dr. Liane Melzer, Leiterin des Altonaer Bezirksamts, sprach ein Grußwort: "Ich freue mich sehr über die Eröffnung dieses gut erreichbaren Standorts, wo in vertrauter und vertraulicher Umgebung ,Rat gegeben`wird. Sehr positiv finde ich, dass besonders bedürftige Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge beraten werden sollen."


Mit der neuen Beratungsstelle in Altona eröffnet die BürgerStiftung Hamburg die siebte Niederlassung für „Guter Rat vor Ort“, vier dieser Standorte betreibt sie gemeinsam mit dem Sozialdienst katholischer Frauen Hamburg-Altona.

 „Guter Rat vor Ort“ – Altona
Beratungsstelle für Frauen, Familien und Schwangere
Schomburgstr. 120, 22767 Hamburg, Tel. 43 31 56
Mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr
eine vorherige Terminabsprache ist nicht notwendig

 

Weitere Infos

7. Hamburger Fachtagung zum Lernen durch Engagement: Weltverbesserer – Was Engagement mit Demokratie zu tun hat

SchülerInnen im Austausch auf der Tagung 2014 (Foto: Kirsten Haarmann)

21.01.2015 - Am 25. Februar präsentieren Schülerinnen und Schüler von zehn "['You:sful]" – Netzwerkschulen ihr Engagement für die Zivilgesellschaft. Sie lesen in Kitas vor, organisieren bundesweite englische Debating-Clubs, engagieren sich für Flüchtlinge, starten gemeinsame Unternehmungen mit den Bewohnern des Seniorenheims, sorgen als Rettungsschwimmer für Sicherheit und vieles mehr. Wie bereichert dieses Engagement unsere Demokratie? Gemeinsam mit Lehrenden und Lernenden loten die Teilnehmer aus, wie viel demokratische Kompetenzen, wie viel Demokratieförderung in den Engagementprojekten und in der Unterrichtsmethode Lernen durch Engagement (Service-Learning) stecken.


Die Veranstaltung richtet sich an "['You:sful]" Netzwerkschulen und neugierige Lehrerinnen und Lehrer, die einen ersten tiefen Blick in die Praxis des Service-Learnings wagen wollen.


Weltverbesserer – Was Engagement mit Demokratie zu tun hat
Mittwoch, 25. Februar 2015, 14.00 bis 18.00 Uhr
Haus des Sports, Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg

 

Anmeldeschluss ist der 13. Februar. Mehr Infos und Anmeldung hier